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Thüringen: Trinkwasser wird knapp! HIER ist es am schlimmsten

Thüringen

So schön ist das Bundesland

Andauernde Trockenheit und ständige Hitze zeigen ihre Folgen in einigen Ortschaften – Thüringen trocknet aus und das Wasser wird knapp.

Ein Bürgermeister aus Thüringen muss nun aufgrund der Trinkwasserknappheit erste Maßnahmen treffen und informiert jetzt die Einwohner einiger Dörfer.

Thüringen: Anhaltende Trockenheit bleibt nicht ohne Folgen

Es sieht nicht gut aus im Kreis Hildburghausen, die Wetterprognosen zeigen, dass sich auch in den kommenden Tagen keine ausreichende Menge an Regen über die Ortschaften niederlässt. Der Wassermangel kann zu erheblichen Problemen führen.

So kann bei der ohnehin steigenden Brandgefahr aufgrund der Trockenheit in Zukunft zum Beispiel nicht genug Löschwasser zur Verfügung stehen. Der Wasser-Zweckverband „Mittlerer Rennsteig“ informiert deshalb jetzt die Einwohner.

Thüringen: DIESE Ortschaften sind betroffen

In den Ortsteilen von Schleusingen berichtet der Oberbürgermeister von Schleusingerneundorf und Silbach, André Henneberg, über den aktuellen Stand bei der Wasserversorgung. Hier könnte das Wasser in naher Zukunft knapp werden.

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In Silbach könne man aber unproblematisch über Wasserwagen versorgt werden, erklärte Henneberg dem „Mitteldeutschen Rundfunk (MDR)“. In der Ortschaft leben nur 90 Einwohner, die versorgt werden müssten.

Wasserhahn Garten
Bei anhaltender Trockenheit nicht mehr erlaubt – Wasser strömt aus Wasserhahn für die Gartenbewässerung (Symbolbild). Foto: IMAGO / Martin Bäuml Fotodesign

Bereits etwas schwieriger wird es in Schleusingerneundorf. Hier müsste bei rund 550 Einwohnern deutlich mehr Wasser zur Verfügung stehen. Der Wasserzweckverband informiert deswegen aktuell die Bürger. In dem Dorf soll es in Zukunft verboten sein, Gärten mit Trinkwasser zu bewässern oder private Pools zu befüllen, schrieb der „MDR“.

Thüringen: Fernwasser und Tankwagen – das sind die Notfallpläne

Aktuell werde noch verhandelt, ob die Gemeinden notfalls mit dem Wasser aus der Talsperre Schönbrunn versorgt werden könnten, erklärte der Rundfunksender.


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Für Brände in der Region würde das Landesamt einen zusätzlichen Tankwagen mit zehn Kubikmetern Wasser zum Löschen bereitstellen, ergänzte der „MDR„. Nun heißt es für die Bürger in Schleusingerneundorf und Silbach einmal mehr: Wasser sparen! (msk)