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AfD Thüringen: Experte ist sich sicher – DIESES Buch schadet Jugendlichen

Björn Höcke: der Rechtsaußen der AfD

„Es ist eine Ansammlung von Verschwörungstheorien, Antisemitismus und rechtsextremistischem Gedankengut.“ So lautet die traurige Buch-Rezension von Uwe Becker, Antisemitismusbeauftragter des Landes Hessen.

Dabei ist der Co-Autor kein Unbekannter: In dem Buch geht es um die Ansichten von Björn Höcke (AfD Thüringen).

Für den Experten steht dabei fest: Das Buch schadet Jugendlichen. Beckers Forderung: Das Buch des AfD-Chefs in Thüringen soll als jugendgefährdend eingestuft werden.

AfD in Thüringen: Experte mit vernichtendem Urteil – „Vergiftung unseres gesellschaftlichen Klimas“

Lässt der Titel „Nie zweimal in denselben Fluss“ zunächst nichts Böses erahnen, steht für Uwe Becker fest, dass das Buch äußerst gefährlich ist. 2018 ist es dabei erschienen – Björn Höcke erzählt in Interviewform von seinen politischen Zielen und seinem Weltbild, wie der MDR schreibt.

„Es vermittelt durch seine hochgradig suggestive Interviewführung ein verächtlich gemachtes Bild unseres Landes, fördert den Rassismus und kann dadurch gerade junge Menschen verstören und sie auf neofaschistische Irrwege leiten“, wie Experte, Uwe Becker erklärt. Genau aus diesem Grund soll das Buch als gefährlich für Jugendliche eingestuft werden.

AfD-Thüringen
Das Buch von Björn Höcke (AfD Thüringen) wird von einem Experten als jugendgefährdend eingestuft. (Archivbild) Foto: picture alliance/dpa | Martin Schutt

„Dieses Buch atmet vom Anfang bis zum Ende den Ungeist des Neo-Faschismus aus und trägt zur Vergiftung unseres gesellschaftlichen Klimas bei“, wie Becker weiter erzählt.

AfD Thüringen: Experte in Verhandlung bei der Bundeszentrale für Jugendschutzmedien

Die Forderung, dass das Buch von Björn Höcke als jugendgefährdend eingestuft wird, vertritt Becker am Donnerstag vor der Bundeszentrale für Kinder- und Jugendschutzmedien in Bonn, wie der MDR weiter schreibt.


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Die AfD in Thüringen wird derzeit vom Verfassungsschutz beobachtet und gilt als „erwiesen extremistisch“.