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Thüringen: Wichtiger Energie-Kosten-Zuschuss lässt auf sich warten! Müssen SIE jetzt zittern?

300 Euro ist eine Menge Holz! Wer schon einmal auf Hartz IV oder andere Sozialleistungen angewiesen war, kann das sicher nur zu gut nachvollziehen. Entsprechend wundert es nicht, dass Bezieher von Wohngeld in Thüringen gerade sprichwörtlich der Arsch auf Grundeis geht.Auf den vom Bund beschlossenen Energiekosten-Zuschuss warten sie nämlich momentan vergeblich. Der Grund: In der […]

Thüringen
© IMAGO / Bihlmayerfotografie

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300 Euro ist eine Menge Holz! Wer schon einmal auf Hartz IV oder andere Sozialleistungen angewiesen war, kann das sicher nur zu gut nachvollziehen. Entsprechend wundert es nicht, dass Bezieher von Wohngeld in Thüringen gerade sprichwörtlich der Arsch auf Grundeis geht.

Auf den vom Bund beschlossenen Energiekosten-Zuschuss warten sie nämlich momentan vergeblich. Der Grund: In der Verwaltung gab es Probleme – und das Geld kann jetzt erst viel später als geplant überwiesen werden. Wann genau, ist noch nicht ganz klar. Und mit jedem verstrichenen Tag rückt die gefürchtete Jahresabrechnung in Thüringen näher und näher.

Verzögerungen am geplanten Wohngeld-Zuschuss in Thüringen

„Wir sind mit Hochdruck daran, die Zeitverzögerung aufzuarbeiten und die Auszahlung so schnell wie möglich zu gewährleisten“, sagte ein Sprecher des zuständigen Infrastruktur-Ministeriums gegenüber Thüringen24. Demnach kam es vor allem in der Anfangsbearbeitung der Verordnung zu Verzögerungen, weil viele Mitarbeiter krank waren.

Der Wohngeldzuschuss war Anfang des Jahres vom Bund beschlossen worden, muss aber von den Ländern umgesetzt werden. Sie müssen den Beschluss in eine entsprechende Verordnung gießen, die dann wiederum von den Verbänden abgesegnet werden muss. Föderalismus eben. Und der kostet manchmal Zeit. Viel Zeit.

Wohngeld-Empfänger in Thüringen fürchten sich vor der Jahresabrechnung

„Die Verordnung ist fertig und jetzt wird mit den Verbänden gesprochen“, so der Ministeriums-Sprecher im Thüringen24-Gespräch. Momentan sei der Entwurf in der so genannten „Verbände-Absprache“. Sie liege also jetzt den betroffenen Instituten und Verbänden vor, die im Zweifel noch Kommentare und Kritik abgeben können.

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Auf den Wohngeld-Zuschuss müssen Empfänger in Thüringen noch eine Weile warten. (Symbolbild) Foto: IMAGO / Bihlmayerfotografie

Normalerweise dauert so ein Prozess rund einen Monat. Das Infrastrukturministerium hat ihn aber schon auf zwei Wochen zurechtgestampft. Die Zeit drängt. Je schneller die Verordnung durch ist, desto eher haben die Wohngeld-Empfänger Planungs-Sicherheit.

Wann genau der Zuschuss überwiesen werden kann, ist noch unklar

Derzeit kann das Infrastrukturministerium noch keinen genauen Termin nennen, wann das Geld überwiesen werden kann. „Wir würden das sehr gerne machen“, so der Sprecher, „eine solche Aussage wäre aber momentan nicht belastbar.“ Die Hoffnung sei, dass man es bis zum November hinbekomme, es gebe allerdings schon erste Anzeichen dafür, dass es Kritik von den Verbänden geben könnte.


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„Wir wissen, dass es die Menschen betrifft, die es am Nötigsten haben“, so der Sprecher. Entsprechend wolle man den Prozess so gut es der Behörde möglich ist, beschleunigen.

Die gute Nachricht: Die IT-Infrastruktur für die Auszahlung steht. Wohngeld-Empfänger in Thüringen müssen also nicht noch einen eigenen Antrag auf den Zuschuss stellen. Wer für ihn berechtigt ist, bekommt ihn automatisch überwiesen.