Riverboat (MDR): René Pape mit mahnenden Worten – „Wenn uns das wegbricht, dann haben wir ein Problem!“

Opernsänger René Pape war in der MDR Talkshow Riverboat zu Gast. Seine Worte gingen unter die Haut.
Opernsänger René Pape war in der MDR Talkshow Riverboat zu Gast. Seine Worte gingen unter die Haut.
Foto: picture alliance / ZB | Thomas Schulze

Leipzig. Auch Riverboat kommt am Thema Corona nicht vorbei.

Die Worte eines Opernsängers im Riverboat-Talk gingen ziemlich unter die Haut. René Pape gab am Freitagabend einen echten Corona-Warnschuss ab.

Riverboat: „Der Schritt zum Menschen fehlt mir“

Die Corona-Krise bringt uns alle an unsere Grenzen. Isolation pur – seit mehreren Monaten. Nicht nur das soziale Umfeld leidet darunter, auch das Einkommen wird immer knapper. Wie es derzeit bei Künstlern aussieht, davon berichtete Opernsänger René Pape in der MDR-Talkshow Riverboat.

Ihm fehle vor allem der „Schritt zum Menschen“ – sprich: das Publikum. „Dass wir das Hinkriegen, was wir gelernt haben und wenn uns das weggenommen wird, wenn wir keine Chance mehr haben uns zu artikulieren“, sagte er.

Der 56-Jährige zeigte sich zutiefst besorgt über die Corona-Pandemie und deren Folgen. Nicht einmal Riverboat-Moderatorin Kim Fisher schaffte es auf Anhieb, den Redefluss des Opernsängers zu stoppen.

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Das ist René Pape:

  • geboren am vierten September 1964 in Dresden
  • ist ein deutscher Opernsänger
  • absolvierte seine Ausbildung an der Hochschule für Musik Dresden Carl Maria von Weber
  • erhielt bereits den „Grammy Award – Beste Opernaufnahme“ und „Classic Brit Critics Award“

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Riverboat: Tiefe Verzweiflung durch Corona

„Ich höre gerade eine tiefe Verzweiflung raus“, kommentierte Kim Fisher – und sprach damit vermutlich Millionen von Menschen aus dem Herzen.

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Riverboat: Das Publikum für die Künstler

René Pape vermisst das Publikum: „Wir spielen nicht Fußball für uns selbst, wir singen nicht für uns selbst, wir machen nicht Musik für uns selbst. Wir machen das für ein Publikum. Wenn uns das wegbricht, dann haben wir ein Problem!“

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Die anderen Gäste lauschten den emotionalen Worten des Künstlers. „Wenn das keiner mehr hören will, haben wir ein Problem“, klagte er weiter.

Selbst seine Sammlung aus 180.000 Quietsche-Enten konnte den Künstler nicht aufheitern – die anderen Riverboat-Gäste dagegen schon. (ali)