Weimar: Mann macht schrecklichen Fund auf der Straße – DAS kann er nicht nachvollziehen

Auf einer Straße in Weimar machte ein Mann einen schrecklichen Fund.
Auf einer Straße in Weimar machte ein Mann einen schrecklichen Fund.
Foto: IMAGO / Andreas Haas / Tobi Eisenbrand | Montage: Thüringen24.de

Weimar. Leider begegnen uns solche Bilder immer häufiger auf unseren Straßen. Auf einer Autofahrt hat ein Facebook-Nutzer aus Weimar einen schrecklichen Fund gemacht. Ein Reh lag tot auf dem Asphalt – es wurde offenbar angefahren.

Was der Mann aber dann in Weimar beobachten musste, konnte er einfach nicht fassen. Deswegen hat er seinem Ärger in einem Beitrag in einer Facebook-Gruppe Luft gemacht.

Weimar: Nach Wildunfall macht Mann eine unfassbare Beobachtung

„An unsere lieben Autofahrer“, beginnt er seine Nachricht, „wenn man eine Straße befährt und vor sich ein Hindernis sieht, das man selbst entfernen kann, dann einfach kurz Warnblinker an und die Bahn frei machen.“

So einfach könnte es sein. Auf der Straße bei Weimar stellte sich die Situation aber anders dar.

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Viele Autofahrer sind zwar um das tote Tier herumgefahren, gekümmert hat sich aber keiner darum. „Ich hab’s dann mal herübergezogen und den Jäger informieren lassen“, so der Nutzer weiter.

Viel Beifall für den Facebook-Beitrag

Der Beitrag erhielt in der Facebook-Gruppe viel Beifall. Hier ein Auszug aus den Kommentaren:

  • „Ich habe schon Igel von der Straße geholt und dadurch den ganzen Verkehr zum Stillstand gebracht. Es ist auch für mich nicht nachzuvollziehen, warum man selbst ein noch lebendes Tier nicht vor den vielen Fahrzeugen zu retten versucht.“
  • „Es kann jedem passieren, aber dieses Tier seinem Schicksal zu überlassen ist schäbig.“
  • „Grundsätzlich müsste der Fahrer, anhalten und die Polizei rufen. In Thüringen ist es Meldepflicht.“

Der Nutzer resümiert selbst: „Das ist kein Mimimi Beitrag, sondern einfach nur die bitte, dass wir uns gegenseitig helfen“, und weiter:

„Bambi rennt jetzt im Himmel weiter.“ (bp)

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