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Weimar: Immer Vorfahrt für Fahrradfahrer – geplante Straße sorgt für Diskussionen

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Weimar. 

Auf den Straßen in Weimar soll sich einiges verändern! Der Bauausschuss stellt ein neues Konzept auf die Beine, wie die „Thüringer Allgemeine“ berichtet.

Eine neue Straße soll Autofahrer motivieren, ihre Fahrzeuge öfter stehen zu lassen und Weimar vom Rad aus zu erleben.

Klimafreundliche Pläne für Schubertstraße in Weimar

Dafür würde sich die Schubertstraße in eine Fahrradstraße verwandeln. Das Besondere: Breite Radwege und immer Vorfahrt für Zweiräder. Der Bauausschuss in Weimar hat bereits Dienstag über die sichere Nord-Süd-Route um das Stadtzentrum herum diskutiert.

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Das ist die Stadt Weimar:

  • älteste Aufzeichnungen über Weimar reichen bis 899 zurück
  • „Weimar“ bedeutet ursprünglich „Heiligtumsee“
  • mit rund 65.000 Einwohnern (Stand 2019) die viertgrößte Stadt Thüringens
  • bekannt für das kulturelle Erbe und die Epoche der Weimarer Klassik; Standort des Goethe- und Schillerdenkmals, des Goethe- und Schiller-Museums sowie des Bauhaus-Museums mit Werken von Walter Gropius
  • Oberbürgermeister ist Peter Kleine (parteilos)

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Laut der „Thüringer Allgemeinen“ waren die Fahrradstraßen in der Schubert- und Mozartstraße im „Radverkehrskonzept Weimar 2030“ mit rund 520.000 Euro aufgeführt, allerdings kam es nie zu der Umsetzung des Konzepts.

Doch darüber wird jetzt neu verhandelt. Denn auf dem Straßenzug Schubertstraße-Mozartstraße-Brucknerstraße herrscht reger Radverkehr.

Weimar: Pendler gucken in die Röhre

Neben der Vorfahrtsregel für Zweiräder wäre hier auch der Durchgangsverkehr verboten. Nur Anwohner dürften die Fahrradstraße nutzen und auf der Schubertstraße parken. Damit fielen allerdings viele Pendlerparkplätze weg, informiert die „Thüringer Allgemeine“.

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Allerdings muss die Finanzierung der Fahrradstraße für Weimar erstmal geregelt werden. Denn bisher fehlt noch immer die Bewilligung der beantragten Fördermittel. (red.)

Was sich für die Anwohner der Schubertstraße neben einer minimierten Stellplatzsituation noch verändern würde, liest du direkt bei der „Thüringer Allgemeine“ (Hier geht’s zum Artikel).