Erfurt: Betrunkene Frau rammt parkendes Auto – was ihr Mann später tut, macht sprachlos

In Erfurt ist eine Frau in ein parkendes Auto gefahren. Aber damit nicht genug...
In Erfurt ist eine Frau in ein parkendes Auto gefahren. Aber damit nicht genug...
Foto: Polizei Erfurt

Erfurt. In Erfurt hat sich in der Nacht von Sonntag auf Montag eine Frau bei der Polizei wegen eines kuriosen Vorfalls gemeldet.

Sie teilte der Polizei Erfurt mit, dass ein Fahrzeug mit einer augenscheinlich betrunkenen Fahrerin in ihr geparktes Auto gefahren sei.

Polizei Erfurt rückt zu merkwürdigem Vorfall aus

Vor Ort wurde die Unfallursache schnell klar. Die Fahrerin des Unfallfahrzeugs war derart betrunken, dass sie deutliche „Ausfallerscheinungen“ zeigte – und definitiv nicht mehr Auto fahren durfte.

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Da die Fahrertür durch den Unfall versperrt war, musste die 49-Jährige über die Beifahrerseite befreit werden. Ein anschließend durchgeführter Alkoholtest ergab einen Wert jenseits von zwei Promille.

Auto am Straßenrand abgestellt

Die Polizisten parkten ihr Auto dann an der Seite. Beide Wagen wurden durch den Aufprall derart beschädigt, dass diese nicht mehr fahrbereit waren.

Dann ging es aber noch weiter... Knappe zwei Stunden später beobachteten andere Polizisten in der Nähe des Unfallortes ein Fahrzeug, welches unerklärliche Fahrmanöver machte. Schnell war klar: Es handelt sich um das Unfallauto von vorhin!

Ehemann will Auto betrunken nach Hause fahren

Zum Erstaunen der Beamten saß jetzt aber nicht die zuvor bereits aus dem Verkehr gezogene Frau am Steuer, sondern ihr ebenfalls betrunkener Ehemann!

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Dieser versuchte mit 1,65 Promille das beschädigte Fahrzeug vom Unfallort zur wenige hundert Meter entfernten Wohnung zu bewegen. Dies war jedoch durch die starken Beschädigungen deutlich erschwert. Der 47-Jährige wurde ebenfalls zur Dienststelle gebracht.

Verletzt wurde glücklicherweise in beiden Vorfällen niemand. Gegen die Eheleute wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet. Beiden wurden die Führerscheine vorerst abgenommen. So schnell dürften sie diese aber nach den Aktionen nicht wiederbekommen. (fb)