Erfurt: Covid-19-Stationsleiterin mit Appell – „Man macht sich ganz schlimm Sorgen“

Die Stationsleiterin der Covid-Station am Helios-Klinikum Erfurt hat eine wichtige Botschaft an die Thüringer! (Symbolbild)
Die Stationsleiterin der Covid-Station am Helios-Klinikum Erfurt hat eine wichtige Botschaft an die Thüringer! (Symbolbild)
Foto: imago images / Jens Schicke

Erfurt. Eine Mitarbeiterin aus dem Helios-Klinikum in Erfurt hat eine wichtige Botschaft an die Erfurter.

Die Stationsleiterin der Covid-Station im Klinikum in Erfurt hat gerade ihre Schutzimpfung erhalten und berichtet darüber in einem Video.

Erfurt: Stationsleiterin mit Appell – „Corona beeinflusst unser ganzes Leben“

„Ich habe heute meine zweite Impfung gegen Covid bekommen“, sagt die Stationsleiterin Gabi in dem Video, das das Helios-Klinikum auch auf Facebook geteilt hat. Gabi ist sehr erleichtert, dass es den Impfstoff nun gibt und sie bereits die Möglichkeit hatte, sich impfen zu lassen.

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„Ich sehe auf unserer Station täglich, was für schlimme Auswirkungen Covid auf den Menschen hat, und wie doll es unser ganzes Leben beeinflusst“, berichtet sie.

Auch in Gabis Kollegenkreis habe es viele Ansteckungen mit dem Coronavirus gegeben. „Man macht sich wirklich ganz, ganz schlimm Sorgen“, schildert sie. „Ich hoffe, dass alle das irgendwie einigermaßen gut überstehen.“

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Weniger Impfstoff in Thüringen angekommen als geplant

Der bislang für Thüringen in Aussicht gestellte Plan für die Impfungen gegen das Coronavirus muss jedoch angepasst werden. Grund sei die Mitteilung des Lieferanten Biontech, in den kommenden Wochen nur die Hälfte des ursprünglich angekündigten Impfstoffs liefern zu können, teilte das Gesundheitsministerium bereits am Dienstag mit.

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Auch in den Wochen danach müsse mit einer um 25 Prozent geringeren Lieferung als ursprünglich geplant gerechnet werden. „Wir werden unsere Planungen an die neuen Liefermengen anpassen müssen“, sagte Gesundheitsministerin Heike Werner (Linke). Zu Details machte sie zunächst keine Angaben. (fno mit dpa)