Erfurt: Bodo Ramelow erinnert an Gutenberg-Amoklauf – „Tag des Schreckens“

Erfurt gedenkt der Opfer des grausamen Amoklaufs vor 19 Jahren.
Erfurt gedenkt der Opfer des grausamen Amoklaufs vor 19 Jahren.
Foto: dpa/Martin Schutt

Erfurt. Es ist 19 Jahre her, da hat eine grausame Tat ganz Erfurt erschüttert. Ein 19 Jahre alter Ex-Schüler des Gutenberg-Gymnasiums hatte am 26. April 2002 bei einem Amoklauf zwölf Lehrer, zwei Schüler, eine Sekretärin sowie einen Polizisten erschossen und dann sich selbst getötet.

Für Bodo Ramelow ist es noch immer ein „Tag des Schreckens, der Trauer, des Schmerzes“.

Erfurt gedenkt der Opfer des grausamen Amoklaufs

Wegen der Corona-Pandemie wurde zu dem Jahrestag der Bluttat ein stilles Gedenken auf der Haupttreppe der Schule umgesetzt. Nachdem die Namen der Opfer verlesen wurden und die Schulgemeinde zu einer Schweigeminute innehielt, wurden Blumen an der Gedenktafel niedergelegt.

Ramelow: „Dieser Tag erschüttert Erfurt und das ganze Land“

Erfurts Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) begleitete die Gedenkfeier. Zudem sollte das Läuten der Schulglocke an die Menschen erinnern, die bei dem Amoklauf ums Leben kamen.

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„Wir gedenken der Opfer des unfassbaren Geschehens“, erklärte Ramelow. „Dieser Tag erschüttert Erfurt und das ganze Land. Heute gedenken wir der Opfer“, schrieb auch Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD). (dpa)