Erfurt: Ärzte holen Patient ins Leben zurück – so emotional ist seine Reaktion

Erfurt: Ein Mann lag zwei Monate im Koma. (Symbolbild)
Erfurt: Ein Mann lag zwei Monate im Koma. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Reichwein

Absolut rührend! Das Helios Klinikum in Erfurt erzählt von dem tragischen Verkehrsunfall eines 39-jährigen Patienten. Er musste ganze zwei Monate im Koma liegen. In Erfurt holten ihn die Ärzte schließlich ins Leben zurück.

Erfurt: Nach tragischem Verkehrsunfall – Mann liegt zwei Monate im Koma

Der Erfurter Mathias Walther verbrachte seinen Winterurlaub im Januar 2020 in Tschechien. Als er sich mit dem Auto auf den Heimweg machte, ahnte er noch nicht, dass er sich an diese Reise später kaum noch erinnern würde.

Noch bevor der 39-Jährige die deutsche Grenze erreichte, verunglückte der Erfurter in einem tragischen Verkehrsunfall. Sein zu Hause sollte er noch lange nicht erreichen.

Der Unfall war so heftig, dass der Erfurter ein sogenanntes Polytrauma erlitt. Dabei handelt es sich um eine lebensbedrohliche Mehrfachverletzung. Im Fall von Mathias kam es zu einem Bein- und Schädelbruch, inneren Verletzungen und schweren Rippenprellungen.

Im Masaryk Hospital der tschechischen Stadt Ústí nad Labem lag der 39-Jährige ganze zwei Monate im Koma, bis er schließlich in das Helios Klinikum in Erfurt verlegt wurde. Hier wurde er eineinhalb Wochen versorgt.

Erfurter erwacht nach zwei Monaten: So rührend zeigt er den Ärzten seine Dankbarkeit

Der Chefarzt für Intensivmedizin, Prof. Heinrich Groesdonk und die Intensivfachpflegerin Iris-Kathleen Knof scheuten keine Mühe und gaben alles, um Mathias wieder zurück ins Leben zu holen.

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Nachdem sie den Erfurter eineinhalb Wochen auf der Intensivstation versorgten, konnte Mathias endlich auf aus dem Koma erwachen und eine vierwöchige Reha antreten.

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Mittlerweile konnte sich der Erfurter wieder von seinem Verkehrsunfall erholen und Abstand zu den traumatischen Erlebnissen nehmen. Das Helios Klinikum Erfurt teilte am Mittwochnachmittag ein Foto davon, wie sich Mathias mit einem riesigen Präsentkorb bei seinen Lebensrettern bedankte.

Auch sein Vater begleitete Mathias zu den Ärzten im Helios Klinikum und bedankte sich aus tiefstem Herzen dafür, dass sein Sohn mittlerweile wieder am Leben teilnehmen kann. (mkx)

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