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Erfurt: Schluss mit Leerstand im Rach-Restaurant – mit Pasta hat der neue Mieter allerdings nichts am Hut

Der Leerstand im Rach-Restaurant „Tellys TST“ am Erfurter Anger füllt sich endlich. Doch mit Pasta hat der neue Mieter nichts am Hut.

© IMAGO / Jürgen Heinrich

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Sie ist mit 214.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Erfurt wurde im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt.

Seit Dezember 2022 steht das „Tellys TST“ am Erfurter Anger jetzt leer. Das Nudel-Restaurant konnte sich trotz Promi-Unterstützung von Star-Koch Christian Rach nicht halten (wir berichteten).

Jetzt soll sich der Leerstand in Erfurt gegenüber der Kaufmannskirche füllen – allerdings hat der neue Mieter nichts mit Pasta am Hut.

Erfurt: Polizei-Wache statt Nudel-Palast

Wie die „Bild“ berichtet, soll in das ehemalige „Tellys TST“ eine Polizei-Wache ziehen. Der Anger gilt als einer der gefährlichsten Orte im Freistaat. Ein Kontaktbereichsbeamter soll den Menschen ein gesteigertes Sicherheitsgefühl geben – und das Cop-Büro zu bestimmten Zeiten besetzen.

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Bislang befinde man sich noch in der Bewerbungsphase, wie Julia Neumann von der Polizei Erfurt gegenüber der Zeitung verriet. Der Beamte sollte außerdem einige Eigenschaften mitbringen: „Der Kontaktbereichsbeamte muss offen sein, kommunikativ, auf die Bürger und Händler zugehen können, aber auch gesundheitlich fit sein, weil er wie jeder Streifenpolizist im Ernstfall auch bei Großeinsätzen aktiv werden muss.“

Cop-Büro ab September am Erfurter Anger

Losgehen soll es ab dem 1. September. Der Anger soll sicherer werden, das würden sich laut Oberbürgermeister Andreas Bausewein (SPD) auch die Bürger wünschen: „Laut unserer Umfrage wünschen sich 80 Prozent der Männer und 90 Prozent der Frauen Videoüberwachung an Brennpunkten“, wie ihn die „Bild“ zitiert. Dem Wunsch wolle der OB nachgehen und er ließe aktuell prüfen, ob eine Videoüberwachung unter anderem am Anger umsetzbar ist.


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Ein tödlicher Messer-Angriff im Oktober 2021 löste die Debatte über Kameras am Anger aus: Mehrere Männer gerieten damals aneinander – ein 35-jähriger Mann stach dabei auf sein 28-jähriges Opfer ein, das an den Folgen im Krankenhaus starb. Der Täter musste sich vor Gericht verantworten und wurde wegen Notwehr freigesprochen (wir berichteten).