Thüringen: Rechtsrock-Konzert hat Folgen für Veranstalter – damit hat er bestimmt nicht gerechnet

In Eisenach in Thüringen wurde vergangenes Jahr ein Rechtsrock-Konzert von der Polizei aufgelöst. Jetzt hat der Veranstalter eine Rechnung bekommen. (Symbolbild)
In Eisenach in Thüringen wurde vergangenes Jahr ein Rechtsrock-Konzert von der Polizei aufgelöst. Jetzt hat der Veranstalter eine Rechnung bekommen. (Symbolbild)
Foto: dpa / Michael Reichel

Eisenach. Die Polizei Thüringen hat im vergangenen Jahr ein Rechtsrock-Konzert in Eisenach aufgelöst. Dabei entstanden Einsatzkosten in Höhe von fast 26.000 Euro.

Die soll jetzt der Veranstalter aus Thüringen begleichen.

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Rund 70 Neonazis waren am 20. Juli 2019 zu einer Feier nach Eisenach in die NPD-Zentrale gekommen, dort sollte auch Konzert stattfinden.

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Kurz zuvor war ein geplantes Rechtsrock-Konzert im Kloster Veßra im Kreis Hildburghausen verboten worden, berichtet der MDR Thüringen, weshalb die Rechtsextremisten nach Eisenach auswichen.

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Die Polizei ließ die Veranstaltung schnellstmöglich auflösen, da für eine „öffentliche Veranstaltung“ die Genehmigung fehlte. Über ein Jahr später hat der Veranstalter der Feier nun Post von der Landespolizei bekommen. Darin ein Kostenbescheid für die Einsatzkosten – 25.804,77 Euro.

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NPD-Mann bekommt Rechnung zugeschickt – und klagt

Dagegen hat der NPD-Funktionär Klage beim Verwaltungsgericht Meiningen eingereicht. So lange das Verfahren laufe, muss der Veranstalter noch nichts zahlen. (fno)