Gera Tierpark: Mitarbeiter fangen Tiere ein, weil DIESE Gefahr droht

Mitarbeiter des Tierparks Gera haben die Wasservögel in der Stadt eingefangen. (Symbolbild)
Mitarbeiter des Tierparks Gera haben die Wasservögel in der Stadt eingefangen. (Symbolbild)
Foto: imago images / Reiner Bernhardt

Gera. Mitarbeiter des Tierparks Gera haben vor kurzem Wasservögel in der Stadt eingefangen und in ein Quartier zum Überwintern gebracht.

Höchste Zeit! Denn diese Gefahr droht...

Tierpark Gera: Mitarbeiter fangen Wildvögel ein – das ist der Grund

Nach einem Ausbruch der Vogelgrippe im Landkreis Nordhausen besteht Stallpflicht in ganz Thüringen. Dies betrifft nach Angaben des Gesundheitsministeriums vor allem Wildvogel-Risikogebiete und Regionen, in denen besonders viel Geflügel gehalten wird. In den betroffenen Landkreisen dürfen Tierhalter ihre Geflügelbestände jetzt nicht mehr aus dem Stall ins Freie lassen.

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Und die Stallpflicht traf nun auch 100 Vögel des Geraer Tierparks, wie die Ostthüringer Zeitung berichtete. Zusätzlich wurden von den Mitarbeitern auch die Wasservögel im gesamten Stadtgebiet von Gera eingefangen worden – denn auch für sie greife nun die Stallpflicht.

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Geflügelpest ausgebrochen – Thüringer sollen tote Vögel melden

Bei einem Hobbyhalter von 50 Hühnern und drei Enten in Nordhausen war vor kurzem die Geflügelpest nachgewiesen worden, nachdem dort zuvor Hühner verendet waren. Neben der Tötung des Geflügels wurden zudem Restriktionszonen eingerichtet, in denen Geflügel nicht mehr im Freien gehalten werden darf.

Die Amtstierärzte gehen den Angaben zufolge davon aus, dass das Virus durch Wildvögel eingeschleppt wurde, weil die betroffenen Hühner und Enten in Freilandhaltung lebten und direkten Auslauf am Flüsschen Wipper hatten.

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Die Thüringer wurden zudem aufgerufen, Funde von verendeten oder krank erscheinenden wild lebenden Wasservögeln oder Greifvögeln dem zuständigen Veterinäramt zu melden. Untersuchungen dieser Tiere könnten helfen, die Verbreitung des Virus im Land zu ermitteln und weitere Schutzmaßnahmen zu ergreifen. (fno/dpa)