Thüringen: Hochwasser-Alarm! ++ „Es ist eine Katastrophe!“ ++ Impfzentrum verbarrikadiert ++

Seit den frühen Morgenstunden sind Einsatzkräfte in Hildburghausen im Einsatz.
Seit den frühen Morgenstunden sind Einsatzkräfte in Hildburghausen im Einsatz.
Foto: NEWS5 / Ittig

Thüringen. Erst brachte das Wetter Schnee und Kälte. Jetzt sorgen Regen und Tauwetter dafür, dass die Pegelstände verschiedener Flüsse in Thüringen steigen.

Wetter in Thüringen: Hochwasser-Vorhersagezentrale warnt

An der Werra und ihren Zuflüssen könnte die erste von vier Alarmstufen ausgerufen werden, teilte die Hochwasser-Vorhersagezentrale am Mittwoch mit.

Feuerwehr Hildburghausen kämpft seit den Morgenstunden gegen Hochwasser

Marcel Koch, Feuerwehr Hildburghausen: „Die Feuerwehr ist seit 5 Uhr im Hochwassereinsatz. Der Hochwasserschutz am Stadttheater musste aufgebaut werden.“ Eine Straße in einem Ortsteil war massiv überflutet, ein Fahrzeug steckte fest. Die Personen mussten gerettet werden und das Auto geborgen werden.

Ein Hausbesitzer schildert: „Es ist eine Katastrophe!“ Sein ganzes Keller stehe unter Wasser.

Auch die Saale führe wegen des Tauwetters viel Wasser. In deren Einzugsgebiet wurden Talsperren gedrosselt, um ein weiteres Anschwellen des Flusses zu verhindern.

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Zwar kein Regen, Pegelstände steigen aber weiterhin an

Das Wetter in den kommenden Tagen könnte die Wasserstände weiter steigen lassen. Zwar soll es laut der Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) am Donnerstag und Freitag meist nicht regnen, das Tauwetter hält bei Höchsttemperaturen von sieben bis zehn Grad am Donnerstag jedoch an.

Auch im Bergland kann es bei Höchstwerten von bis zu sechs Grad tauen.

Am Wochenende wieder Schnee erwartet

In der Nacht zum Samstag soll es der Prognose zufolge zunehmend regnerisch werden und auf null bis drei Grad abkühlen. Auch tagsüber erwarten die Meteorologen Schmuddelwetter.

In der Nacht zum Sonntag könnte es verbreitet schneien. (dpa/mb)