H&M, Kaufland, Ikea in Thüringen: Achtung! Änderung beim Shopping-Trip – das solltest du am Freitag unbedingt wissen

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Ikea: Die Erfolgsgeschichte des Möbelhauses

Die schwedische Möbelhauskette Ikea erfreut sich in Deutschland bei Kunden großer Beliebtheit. Immer mehr Möbelhäuser entstehen und die Umsätze wachsen. Ikea erzielte im abgeschlossene Geschäftsjahr 2020 in Deutschland einen Einzelhandelsumsatz von 5,325 Milliarden Euro.

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Achtung! In einigen Filialen von H&M, Kaufland und Ikea in Thüringen kann es am Freitag chaotisch werden!

Grund dafür ist ein Streik vieler Mitarbeiter bei H&M, Kaufland und Ikea. Erfahre hier, welche Städte in Thüringen von der Arbeitsniederlegung betroffen sind.

H&M, Kaufland, Ikea in Thüringen: Streik! HIER kann es am Freitag chaotisch werden

„Seit Juni ziehen sich die Tarifverhandlungen für die 280.000 Beschäftigten im Einzel- und Versandhandel in Mitteldeutschland ergebnislos dahin“, kritisiert die Gewerkschaft Verdi. Und findet: Es ist an der Zeit, das zu ändern!

„Wir werden in über 20 Betrieben an ganz verschiedenen Stellen zum Tagesstreik aufrufen. Der eine oder andere Betrieb wird den Streik auch am Samstag fortsetzen. Wir rechnen mit ca. 500 Kolleginnen, die unserem Aufruf folgen werden“, sagt Verdi-Verhandlungsführer Jörg Lauenroth-Mago. Wegen den besonderen Corona-Bedingungen werden die Streikenden aufgefordert, einfach zu Hause zu bleiben.

Darunter auch etliche in Thüringen. Und zwar hier:

  • Ikea in Erfurt
  • H&M in Erfurt
  • Kaufland-Filialen in Erfurt, Gera, Rudolstadt und Pößneck

Verdi-Streik in Thüringen: Das bedeutet er für dich

Für die Kunden bedeuten die Streiks: Geduld mitbringen. Die Geschäfte bleiben laut Lauenroth-Mago zwar geöffnet, aber mit deutlich weniger Personal. „Bei Ikea kann es dazu kommen, dass man zum Beispiel an der Warenausgabe deutlich länger warten muss. In den Supermärkten könnten unter Umständen Frischetheken geschlossen sein, weil nicht genügend Personal da ist“, sagt Lauenroth-Mago.

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Mit dem Streik will Verdi die Forderungen nach Lohnerhöhungen unterstreichen. In der zweiten Verhandlungsrunde schlugen die Arbeiter eine Lohnsteigerung von 2 Prozent im ersten Jahr, im zweiten von 1,4 Prozent und im dritten Jahr erneut von 2 Prozent vor.

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Allerdings bestehen die Arbeitgeber darauf, dass dies nicht für Unternehmen gilt, die vom Lockdown betroffen waren. Diese sollen die Erhöhung um mehrere Monate verschieben können. Die Arbeitgeber lehnen laut Verdi derzeit Verhandlungen über die Angleichung der Laufzeiten Ost an West, die Allgemeinverbindlichkeit und über einen Mindestlohn von 12,50 Euro sowie über bezahlten Gesundheitstage für Gewerkschaftsmitglieder ab. (vh)