Commerzbank in Thüringen: Streichliste veröffentlicht – DIESE fünf Filialen schließen!

Commerzbank in Thüringen: Fünf Filialen machen dicht. (Symbolbild)
Commerzbank in Thüringen: Fünf Filialen machen dicht. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / Bildagentur-online/Joko | Bildagentur-online/Joko

Thüringen. In Deutschland gibt es rund 790 Filialen der Commerzbank – davon 23 Stück in Thüringen. Jetzt soll das Filialnetz des Geldinstituts in Deutschland fast halbiert werden.

Auch in Thüringen müssen demnächst fünf Städte ohne die Commerzbank auskommen. Noch in diesem Jahr sollen die Filialen dicht gemacht werden.

Commerzbank in Thüringen: Institut macht fünf Filialen dicht

Es ist nun offiziell: Wie das Bankinstitut am Dienstag in einer Pressemitteilung bestätigte, ist die Liste der Commerzbank-Filialen, die in Deutschland schließen müssen, offiziell. Von 790 Standorten wird es demnächst nur noch 450 geben.

Auch in Thüringen dünnt die Commerzbank ihr Filialnetz an fünf Standorten aus.

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Das ist die Commerzbank:

  • eine deutsche Großbank mit Sitz in Frankfurt am Main
  • wurde am 26. Februar 1870 gegründet
  • war im Geschäftsjahr 2018 die viertgrößte Bank Deutschlands
  • betreut über acht Millionen Kunden
  • ihre Tochtergesellschaft in Deutschland ist die Comdirect Bank mit rund 2,7 Millionen Kunden

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Ab Oktober müssen die Thüringer Städte Erfurt-Mittelhausen, Greiz, Zeulenroda, Hildburghausen und Rudolstadt zumindest in persona auf ihre Commerzbank-Filialen verzichten.

Persönlich erreichbar ist die Commerzbank hingegen weiterhin in Erfurt am Juri-Gagarin-Ring, in Gotha, Eisenach, Nordhausen, Mühlhausen, Heiligenstadt, Ilmenau, Arnstadt, Jena, Gera, Suhl, Weimar, Altenburg, Hermsdorf, Meiningen, Saalfeld, Schleiz sowie in Sonneberg.

Den Mitarbeitern der betroffenen Filialen sollen vor der Schließung verschiedene Angebote gemacht werden, mit denen sie ein Teil der Commerzbank bleiben können.

Commerzbank in Thüringen: Filialen schließen – DAS steckt dahinter

Das Geldinstitut, das lange an seinem größeren Filialnetz festgehalten hatte, schlägt unter dem neuen Konzernchef Manfred Knof nun neue Wege ein.

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Er hat zum 1. Januar die Führung der Commerzbank übernommen und will bis Ende 2024 die Zahl der Vollzeitstellen in Deutschland von etwa 39 500 auf 32 000 drücken.

Das Filialnetz soll sich besonders deshalb verkleinern, weil die Kunden der Commerzbank zunehmend die digitalen Angebote nutzen, um ihre Bankgeschäfte zu erledigen. Bis zum Jahr 2022 soll der Filialabbau in Deutschland und somit auch in Thüringen komplett abgeschlossen sein.

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Mit den Veränderungen plant das Institut eine Kosteneinsparung von rund 1,4 Milliarden Euro. (dpa/mkx)