Thüringen: Ohne sie wäre es teuer geworden – aufmerksame Kassiererin rettet Senior vor Betrug

Thüringen: Ein Senior wäre fast einem fiesen Betrug zum Opfer gefallen. (Symbolbild)
Thüringen: Ein Senior wäre fast einem fiesen Betrug zum Opfer gefallen. (Symbolbild)
Foto: picture alliance / photothek | Ute Grabowsky

Saalfeld. Das hätte böse ausgehen können!

Ein Senior machte gerade einen Einkauf in einem Supermarkt in Saalfeld (Thüringen), als eine aufmerksame Kassiererin im letzten Moment noch eingriff. Sie rettete den Mann vor einem fiesen Betrug. Ohne sie wäre es teuer geworden.

Thüringen: Kassierrein rettet Senior vor Betrug

Der 84-Jährige wollte am Montag Google-Play-Karten im Gesamtwert von 1000 Euro im Supermarkt in Saalfeld (Thüringen) kaufen. Bei so vielen Karten auf dem Band wurde die Verkäuferin stutzig. Sie machte den Mann auf eine aktuelle Betrugsmasche aufmerksam. Das teilte die Polizei mit.

---------------------------------

Das ist das Bundesland Thüringen:

  • der Freistaat Thüringen hat rund 2,1 Millionen Einwohner auf 16.000 Quadratkilometer Fläche
  • Landeshauptstadt und zugleich größte Stadt ist Erfurt
  • weist eine hohe Dichte an wichtigen Kulturstätten auf, darunter das „Klassische Weimar“ (Unesco-Weltkulturerbe), das Bauhaus in Weimar und die Wartburg bei Eisenach
  • Ministerpräsident ist Bodo Ramelow (Linke), regierende Parteien sind Linke, SPD, Grüne

---------------------------------

Der Senior kaufte die Karten schließlich nicht. Er hatte zuvor einen Anruf über einen angeblichen Gewinn in Höhe von fast 50.000 Euro erhalten. Dafür sollte er als „Anzahlung“ 1000 Euro in Form der digitalen Gutscheinkarten kaufen.

---------------------------------

Mehr News aus Thüringen:

---------------------------------

Thüringen: Polizei hat eindringliche Warnung

Nachdem die Polizei über den Vorfall informierte wurde, stellt sie nun klar, dass es sich hierbei tatsächlich um eine Betrugsmasche handelt. Ein Gewinn werde in diesen Fällen nie gezahlt. Vielmehr handelt es sich bei den Anrufern um professionelle Betrüger, so die Polizei.

Sie rät Betroffenen: „Wenden Sie sich im Zweifelsfall an die nächste zuständige Polizei oder kontaktieren Sie Bekannte/ Ihre Familie - kaufen Sie keinesfalls derartige Karten als Gegenleistung. Auch werden Verkäuferinnen und Verkäufer jener Berufszweige um besondere Aufmerksamkeit hinsichtlich dieser Betrugsmasche gebeten.“ (nk)