„Lost Places Thüringen“: Diese drei Orte solltest du dir 2022 in jedem Fall ansehen

Die Ziemestalbrücke gilt als eines der „Lost Places“-Highlights in Thüringen. (Archivbild)
Die Ziemestalbrücke gilt als eines der „Lost Places“-Highlights in Thüringen. (Archivbild)
Foto: IMAGO / CHROMORANGE

Erfurt. Klar, die Wartburg und die Drachenschlucht sind echte Highlights! Aber du möchtest vielleicht auch etwas anderes sehen als die üblichen Sehenswürdigkeiten in Thüringen?

Vielleicht sind dann „Lost Places“ etwas für dich! Dabei handelt es sich um verlassene Häuser, Ruinen oder Bauten, die ihren ganz eigenen, schaurig schönen Charme versprühen. In Thüringen gibt es eine ganze Reihe der besonderen Tourismusattraktionen. Diese „Lost Places“ solltest du im Jahr 2022 auf jeden Fall anschauen.

„Lost Places“ in Thüringen: Diese alte Brücke ist etwas für Abenteuerlustige

Schon allein das Auffinden dieses „Lost Place“ im Saale-Orla-Kreis ist ein Abenteuer! Eine der beliebtesten Strecken zur Ziemestalbrücke führt nämlich direkt über stillgelegte Gleise. Wer es etwas gewöhnlicher mag, findet aber auch zugängliche Wanderwege zum 115 Meter langen und 32 Meter hohen Viadukt.

Es wurde zwischen 1893 und 1895 erbaut und liegt zwischen Ziegenrück, Altenbeuthen und Remptendorf mitten in einem Waldgebiet. Mittlerweile ist die Bahnstrecke lange stillgelegt. Für Abenteuerlustige ist die Brücke aber zu einem beliebten Ausflugsziel geworden.

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Das sind „Lost Places“:

  • bedeutet sinngemäß „vergessener Ort“
  • meistens Bauwerke aus der jüngeren Geschichte, die dem Verfall überlassen oder in Vergessenheit geraten sind
  • oftmals handelt es sich um leerstehende Häuser, Ruinen oder militärische Anlagen
  • das Betreten solcher Orte ist rechtlich oft nicht eindeutig geregelt

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+++ Lost Place in Erfurt: Mitten im Wald! Verfallenes Haus mit DIESER irren Geschichte! +++

Nicht zuletzt, weil die Ziemestalbrücke zu fast jeder Jahreszeit unglaublich fotogen ist. Betreten auf eigene Gefahr!

„Lost Places“: Sophienheilstätte bei Bad Berka

Was schon als Kulisse für verschiedene Fernsehproduktionen hergehalten hat, eignet sich doch bestimmt auch für den persönlichen „Lost Place“-Schnappschuss. Ein paar Kilometer südlich von Weimar findest du die Sophienheilstätte für Schwindsüchtige bei Bad Berka. Das Haus wurde 1898 erbaut, steht aber seit mehr als zwanzig Jahren leer.

Früher war es einmal eine Einrichtung für Tuberkulose-Kranke, kurz nach der Wende wurde das Haus aber geräumt. Seitdem verfällt es mehr und mehr – wer gespenstische Atmosphäre liebt, sollte hier auf jeden Fall einmal vorbeischauen.

„Lost Places“: Geisterdorf bei Lehesten

Dieses „Lost Places“-Highlight findest du im Süd-Osten des Freistaats mitten im Schiefergebierge. Nicht weit weg von der Stadt Lehesten liegt der Oertelsbruch, wo lange Zeit der Schieferbergbau betrieben wurde.

Heutzutage sind die Wohnhäuser und Werkstädten längst verlassen – Wanderer und Schaulustige besuchen das Geisterdorf aber immer noch gerne für atemberaubende und gespenstische Fotos.

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Viele der Häuser sind frei zugänglich – aber Vorsicht! Nicht wenige der Bauten sind heutzutage einsturzgefährdet. (bp)

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