Biathlon in Thüringen: Erik Lesser zeigt klare Kante – „Würde ich nicht machen“

Thüringen: So schön ist das Bundesland

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Die Olympischen Winterspiele boykottieren? Das käme für Erik Lesser absolut nicht in Frage. Unser Biathlon-Ass aus Thüringen hat zu der Thematik eine klare Haltung.

Vom 4. bis 20. Februar 2022 finden die Olympischen Winterspiele in Peking statt. Mit dabei: Biathlon-Sportler Erik Lesser aus Thüringen. Der lehnt einen Boykott strikt ab.

Biathlon in Thüringen: Erik Lesser hat HIERZU eine klare Meinung

„Ich finde es nicht okay, von Sportlern zu erwarten, die Spiele zu boykottieren. Das würde ich nicht machen“, sagte Erik Lesser dem Redaktionsnetzwerk Deutschland und dem Sportbuzzer. „Den Schuh muss sich das IOC anziehen – auch wegen der Vergabe. Zum einen ist China kein Wintersportort und zum anderen natürlich auch wegen der politischen Situation.“

Unser Biathlon-Ass ist sich sicher: Sport und Politik lassen sich nach wie vor voneinander trennen! Auch 2014 sei im Vorfeld von Olympia in Sotschi viel über die Probleme mit Russland und der Krim diskutiert worden „und es wurde gefordert, dass die Spiele abgesagt werden. Kaum brannte aber die Flamme, sprach die Welt nicht mehr darüber. Dieses Mal wird es genauso sein. Wenn die Wettkämpfe starten, dann guckt die ganze Welt auf diesen Wettkampf und will wissen, wer der beste Athlet ist.“

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Biathlon in Thüringen: Erik Lesser will Olympia nicht boykottieren

Vom Internationalen Olympischen Komitee würde sich Erik Lesser wünschen, „dass die neuen Regularien für Austragungsorte strikt umgesetzt werden und Nachhaltigkeit eine Rolle spielt. Winter- und Sommerspiele sollen wieder das werden, was sie mal waren, und es soll nicht einfach nur auf Diplomatie geachtet werden.“

Am Dienstagabend startet unser Biathlon-Profi an der Seite von Janina Hettich bei den traditionellen World Team Challenge in Ruhpolding. Im Weltcup geht es vom 6. bis 9. Januar in Oberhof weiter. (cf mit dpa)