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A9 und A73 in Thüringen: Schnee und Glätte sorgen für Unfälle auf Autobahnen – vor allem HIER

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

Wenn sich der Verkehr außerorts staut, muss in Deutschland eine Rettungsgasse gebildet werden. Das musst du dabei beachten.

Kaum haben Schnee und frostige Temperaturen in Teilen Thüringens Einzug gehalten, kracht es auf den Autobahnen!

Die Polizei Thüringen meldet gleich mehrere Unfälle auf der A9 und der A73.

A9 und A73 in Thüringen: Glätte-Unfälle auf Autobahnen

Schon am Mittwochabend hat es kurz vor 19 Uhr auf der A73 zwischen den Anschlussstellen Schleusingen und Suhl-Friedberg gekracht. Ein Autofahrer fuhr mit seinem VW auf dem linken Fahrstreifen hinter einem Winterdienstfahrzeug.

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So viele Unfälle gab es in Thüringen im Jahr 2020

  • durch Corona ging die Zahl der Unfälle drastisch zurück
  • 47.920 Unfälle gab es (-14,1 Prozent zum Vorjahr)
  • 83 Menschen sind im Straßenverkehr gestorben (2019 waren es 92)
  • 6499 Menschen wurden verletzt durch einen Unfall
  • davon 1489 schwer
  • Hauptunfallursache ist überhöhte Geschwindigkeit
  • außerdem: Alkohol am Steuer, Nichtbeachtung der Vorfahrt und fehlerhaftes Abbiegen oder Überholen

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Das wiederum bemerkte ein Audi-Fahrer zu spät und krachte auf den VW. Zwei Insassen des VWs mussten ambulant behandelt werden. Der Audi-Fahrer blieb unverletzt. An beiden Autos entstand jeweils ein Schaden in Höhe von 15.000 Euro.

Am Donnerstagmorgen gab es dann gleich zwei Unfälle auf der A9 zwischen den Anschlussstellen Triptis und Lederhose.

Hohes Tempo wird Autofahrern zum Verhängnis

In Höhe der Anschlussstelle Lederhose wechselte ein Autofahrer gegen 6.30 Uhr die Fahrspur. Weil er zu schnell unterwegs war, verlor er die Kontrolle über sein Auto und geriet ins Schleudern, wie die Polizei berichtet. Der krachte in eine Betongleitwand und prallte anschließend in die rechte Leitplanke. Der Fahrer blieb glücklicherweise unverletzt. Es entstand ein Schaden in Höhe von 5.000 Euro.

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Wenige Minuten vor diesem Unfall schepperte es bereits kurz nach der Anschlussstelle Triptis in Fahrtrichtung Berlin. Auch dort war ein Auto wegen zu hoher Geschwindigkeit ins Schleudern geraten und in die Mittelleitplanke gekracht. Auch hier hatte der Fahrer Glück und blieb unverletzt.

Bis kurz nach 7 Uhr war die Autobahn auf allen drei Fahrstreifen Richtung Berlin gesperrt. Hier entstand ein Schaden in Höhe von 12.000 Euro.

Auch für eine Mercedesfahrerin endete die Fahrt am Donnerstagmorgen auf der A9 mit einem Unfall. Sie verlor ebenfalls die Kontrolle über ihr Auto, geriet ins Schleudern und prallte erst links in die Betonwand und schleuderte dann nach rechts in die Leitplanke. Die Polizei geht von einem Schaden in Höhe von 25.000 Euro aus. Die Fahrerin blieb unverletzt.

Kurz nach 8 Uhr dann der nächste Crash. Ein Kleintransporter verunfallte auf der A9 in Richtung München zwischen den Anschlussstellen Schleiz und Bad Lobenstein. Auch hier verlor der Fahrer die Kontrolle, das Fahrzeug geriet ins Schleudern und krachte in die Leitplanke. Hier beläuft sich der Schaden auf 7.000 Euro. (abr)