Thüringen: Erschreckende Bilder! Darum sieht es am Stierbergsteich so schlimm aus

Das ist der Harz

Das ist der Harz

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„Wir konnten es kaum glauben“, sagte ein Leser gegenüber Thüringen24. Zwei Mal hatte er den Stierbergsteich an der Südseite des Harzes in Thüringen innerhalb kurzer Zeit besucht. Zuletzt im April dieses Jahres.

Bei seinem zweiten Besuch war das Ufer am Stierbergsteich in Thüringen kaum wiederzuerkennen.

Thüringen: Trauriges Bild am Stierbersteich

„Es ist schon erschreckend, was in so einer kurzen Zeit aus dem idyllischen Stierbergsteich geworden ist“, schreibt er auf Facebook. Noch im August grünten an einer Uferseite zahlreiche Nadelbäume. Wenige Monate später fehlte von fast allen jede Spur.

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Das ist der Harz:

  • ein Mittelgebirge in Deutschland
  • ist das höchste Gebirge Norddeutschlands
  • liegt am Schnittpunkt von Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • im Westen haben die Landkreise Goslar und Göttingen Anteile am Harz
  • hat eine Fläche von 2.226 Quadratkilometern

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Nur ein einziger Baum einer ganzen Gruppe steht noch. Um ihn herum: Kompletter Kahlschlag. Was war passiert?

Borkenkäfer-Plage sorgt in Thüringen für Kahlschlag

Thüringen24 ging dem mysteriösen Baumschwund auf die Spur. Eine Nachfrage beim Forstbetrieb Oberharz brachte schnell Gewissheit: „Die Gründe für die Kahlflächen um den Stierbergsteich dürften in Thüringen die Gleichen wie in Sachsen-Anhalt sein“, mutmaßt eine Sprecherin. Durch die extremen Trockenjahre zwischen 2018 und 2020 und den daraus resultierenden Niederschlagsdefiziten sei es zu einer Massenvermehrung des Borkenkäfers gekommen.

Außerdem habe es in der Vergangenheit heftige Stürme gegeben, die ebenfalls für viel Schaden in den entsprechenden Wäldern gesorgt haben.

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Es gibt aber Hoffnung für den Stierbergsteich: „Die Förster im Harz, sowohl in Niedersachen, Thüringen, als auch in Sachsen-Anhalt werden alles tun, um im Rahmen der Möglichkeiten, die von der Natur geboten werden, die Waldbilder schnell zu entwickeln“, so die Sprecherin weiter. Der zukünftige Wald solle darüber hinaus deutlich „bunter“ werden. Um den Wald widerstandsfähiger zu machen, wird ein deutlich breiterer Mix an verschiedenen Bäumen gepflanzt. (bp)