Gera: Junge (10) stirbt im Strandbad – jetzt steht die Todesursache fest

Mehr Badetote wegen Corona?

Mehr Badetote wegen Corona?

In Corona-Zeiten können weniger Menschen in den Freibädern schwimmen gehen, viele zieht es an inoffizielle Badestellen. Deswegen befürchten die Lebensretter der DLRG mehr Badeunfälle. Sie geben Tipps für sicheres Baden im Freien.

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Gera. Noch immer sitzt die Trauer in Gera tief.

Im Strandbad Aga wurde ein 10-jähriger Junge zunächst vermisst und konnte dann nur noch tot aus dem Wasser geborgen werden. In dem Fall aus Gera sind noch viele Fragen offen – die Obduktion konnte jetzt aber ans Licht bringen, woran der Junge gestorben ist.

Gera: Junge (10) stirbt im Strandbad – jetzt steht die Todesursache fest

Demnach ist der 10-Jährige am vergangenen Dienstag nicht ertrunken, berichtet die Polizei. Rechtsmediziner haben jetzt ein Gutachten vorgelegt, aus dem hervorgeht, dass wohl akute, gesundheitliche Probleme zum Tod geführt haben.

Vorherzusehen wären diese nicht gewesen so der Polizeibericht. In diesem Zusammenhang sollen noch weitere Untersuchungen angestellt werden. Hinweise auf ein Fremdverschulden gebe es allerdings keine.

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Der Schockfund in Gera hat weit über die Stadtgrenzen hinaus Wellen geschlagen. In Thüringen und ganz Deutschland sprachen Menschen ihr Beileid aus (wir berichteten. Hier mehr dazu).

Die Kriminalpolizei ermittelt weiter. (bp)