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Thüringer Flugplatz: Viel Geld für wenig? Auf DIESE Flieger wartet man hier vergebens

Thüringer Flugplatz: Viel Geld für wenig? Auf DIESE Flieger wartet man hier vergebens

© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Jan Woitas

Das sind die größten Flughäfen der Welt

Wir stellen die größten Flughäfen der Welt vor.

Nobitz. 

Es ist der größte Flugplatz im Osten von Thüringen – und er kann so gut wie immer angeflogen werden. Bei Wind, Regen und Wetter ist eine Landung in Altenburg-Nobitz wegen eines speziellen Landesystems überhaupt kein Problem.

Kein Wunder also, dass über das Jahr verteilt etwa 10.000 Flugzeuge hier starten und landen. Nur mit Linienflügen ist es auf dem Thüringer Flugplatz in letzter Zeit ziemlich rar geworden. Für den Betreiber stellt das aber offenbar kein Problem dar.

Thüringen: Keine Linienflüge am Flugplatz Altenburg-Nobitz

Vor mehr als zehn Jahren hob hier die letzte Maschine von Ryanair ab. Seitdem gibt es auf dem Flugplatz keinen Linienverkehr mehr. Damals waren die Träume groß, im Osten von Thüringen ein „Luftdrehkreuz“ für Billigflieger einzurichten. Wegen Differenzen zwischen dem Flugplatz-Betreiber und der Airline ging die Zusammenarbeit dann in die Brüche.

Und so bald werden am ehemaligen Billigflieger-Drehkreuz wohl keine Linienflieger abheben. Der Flugplatz will sich jedenfalls um keine neuen Flüge bemühen, berichtet der MDR-Thüringen am Freitagnachmittag.

Thüringer Flugplatz will vor allem Sport-, Geschäfts- und Privatkunden bedienen

Offenbar ist man zufrieden damit, vor allem von Sport-, Geschäfts- und Privatkunden angeflogen zu werden. Daneben sind mittlerweile auch alle Halle und Hangars vermietet. Auch ein Solarpark sorgt für Einnahmen.

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Nichtsdestoweniger müssen die Betreiber (Altenburger Land, die Gemeinde Nobitz und ein Verkehrsunternehmen) jedes Jahr 300.000 Euro in den Flugplatz buttern, so der Bericht des MDR-Thüringen. Das große Geld wird hier wohl auf absehbare Zeit nicht zu holen sein. (bp)