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Wetter in Thüringen: Schmuddelwetter-Alarm im Freistaat! Doch „trauen kann man dem Braten nicht“

Wie es um das Wetter in Thüringen steht, bleibt spannend. Ob der große Winter-Einbruch noch kommt.

© imago images/Imaginechina-Tuchong

Die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990

Dauerregen, Sturm oder Rekord-Hitze: Das waren die heftigsten Wetterlagen in Thüringen seit 1990.

Die Luftmassengrenze kommt immer näher auf Thüringen zu! Lange war nicht klar, welches Wetter sie mit sich zieht. Jetzt bringen neuste Prognosen etwas Licht ins Dunkle.

Was Wetterfrosch Dominik Jung für das Wetter in Thüringen für die dritte Woche im noch frischen Jahr 2024 bereithält, kannst du hier nachlesen.

Thüringen: Kommt der große Schnee?

Die Temperaturen in Thüringen sind eisig. Erst zum Wochenende (13. und 14. Januar) hin geloben Meteorologen Aussicht auf mildere Temperaturen. Und was die mit sich bringen, hat es auf jeden Fall in sich! Schnee Fans aufgepasst: Wetter-Experte Dominik Jung von wetter.net spricht vom großen Schnee-Einbruch. Bereits am Sonntag und Montag werden in Deutschland Schneeschauer erwartet. Und es kommt noch besser – wer über 200 bis 300 Meter hoch wohnt, kann sogar Hoffnung schöpfen, dass die Schneedecke liegen bleibt.

+++ Wetter in Thüringen: Droht dem Freistaat jetzt die Schneebombe? „Nervenkitzel“ +++

Bedeutet das etwa, dass der lang ersehnte Winter endlich wieder Einzug in Thüringen hält? Klar lässt sich das nicht sagen. Denn es bleibt noch die Luftmassengrenze abzuwarten. Bei einer Luftmassengrenze handelt es sich übrigens um eine Ansammlung von Luft, die gemeinsame Eigenschaften aufweist. Wenn diese über einer Region steht, bringt sie daher meistens einen Wetterumschwung mit sich.

Luftmassengrenze bringt milde Luft

Die Luftmassengrenze wird am Mittwoch (17. Januar) über Deutschland ziehen und dann höchstwahrscheinlich weiteren Schnee im Freistaat mit sich bringen. Wetterfrosch Jung spricht allerdings von einem „Stundenschnee“. In den tieferen Lagen könnte es sogar nur bei Regen bleiben. Der Grund: Die Luftmassen haben zur Folge, dass milde Luft hinterherströmen kann. Das wiederum würde bedeuten, dass sich der kurzzeitige Schneezauber direkt in ein nass-kaltes Schmuddelwetter verwandelt.


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Ob es danach mild bleibt, ist abzuwarten. Für die restliche Woche sieht es jedenfalls ganz so aus. Wetter-Experte Dominik Jung sieht für den Rest des Monats im Osten Deutschlands am Wettermodell aber eher eine Tendenz zu einem Temperatur-Durchschnitt um die null Grad. Das könnte natürlich bedeuten, dass der Januar weiterhin winterlich bleibt in Thüringen. „Aber das ist alles mit Vorsicht zu genießen“, bremst Wetterfrosch Jung, denn diese Tendenz könne sich jederzeit noch ändern.