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Thüringen: Nach Brand in Bothenheiligen – neues Detail sorgt für Diskussion

Vor gut einem Monat ist ein schrecklicher Brand in der kleinen Ortschaft Bothenheiligen in Thüringen ausgebrochen.Mehrere Gebäude mitten im Ortskern standen in Flammen – und plötzlich ging den Einsatzkräften das Löschwasser aus. Jetzt ist eine hitzige Diskussion in Thüringen ausgebrochen: Denn außerhalb des Dorfes steht ein Hochbehälter – doch der war während des Feuers komplett […]

Rauchwolke über Dorf
© Silvio Dietzel

Rettungsgasse: So bildest du sie richtig

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Vor gut einem Monat ist ein schrecklicher Brand in der kleinen Ortschaft Bothenheiligen in Thüringen ausgebrochen.

Mehrere Gebäude mitten im Ortskern standen in Flammen – und plötzlich ging den Einsatzkräften das Löschwasser aus. Jetzt ist eine hitzige Diskussion in Thüringen ausgebrochen: Denn außerhalb des Dorfes steht ein Hochbehälter – doch der war während des Feuers komplett leer.

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Und das, obwohl ein Rohr des etwa 50 Jahre alten Behälters direkt nach Bothenheiligen führt. Wäre er aufgefüllt gewesen, hätte ein Engpass der Löschwasserversorgung höchstwahrscheinlich verhindert werden können, schreibt die „Thüringer Allgemeine“.

Am 18. Juli hatte sich eine riesige Rauchwolke über die kleine Ortschaft im Unstrut-Hainich-Kreis gelegt. Für eine Viertelstunde standen die Feuerwehrleute komplett ohne Löschwasser da. „Als wir eingetroffen sind, haben wir das ganz normale Hydrantennetz verwendet“, berichtete Einsatzleiter Marvin Herting kurz nach dem Vorfall im Gespräch mit Thüringen24.

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„Das ist natürlich bei diesem massiven Wasserverbrauch nach kurzer Zeit zusammengebrochen.“ (Hier geht’s zum Artikel)

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Natürlich kamen die Einsatzkräfte schnell auf den Gedanken, dass der Hochbehälter außerhalb Bothenheiligens Abhilfe schaffen könnte. Doch dieser wurde schon seit zwei Jahren nicht mehr aufgefüllt, wie Ortschaftsbürgermeister André Hettenhausen der „Thüringer Allgemeine“ erzählt.

Rauchwolke über Dorf
Nach dem Brand und der Explosion in Bothenheilingen hat sich ein Bild der Zerstörung geboten. Foto: Silvio Dietzel

Das Problem: Es hat sich 2020 die Landgemeinde Nottertal-Heiliger Höhen gegründet. Deshalb war nicht mehr die Ortschaft für das Auffüllen des Hochbehälters zuständig, sondern die Stadt. Allerdings wurde das nie erledigt, so Hettenhausen. „Wir haben regelmäßig Wasserstandsmeldungen an die Verwaltung weitergeben“, äußert er sich.


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Der Landgemeinde-Bürgermeister verspricht aber, dass der Behälter nicht in Vergessenheit geraten sei. Es hätte ein ganz anderes Problem gegeben. Welches das ist, liest du direkt bei der „Thüringer Allgemeine“. (mbe)