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Thüringen: HIER kannst du bald immer einkaufen – 24 Stunden geöffnet!

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Immer geöffnet und kaum Personal: In Thüringen sollen bald fünf neue so genannte „Digitale Dorfläden“ entstehen.

Die Idee: Mit einer Chip-Karte kommst du in den Laden, deinen Einkauf bezahlst du dann an einer Selbstbedienungskasse. Mitarbeiter braucht es nur, um die Regale zu füllen – und natürlich zum Putzen. Die neuen Läden in Thüringen sollen 24 Stunden am Tag geöffnet haben – montags bis sonntags, auch an Feiertagen.

Thüringen: Weitere „Digitale Dorfläden“ sollen kommen

Das Konzept ist dabei nicht neu. Seit 2020 gibt es so einen „Digitalen Dorfladen“ – etwa in Alltengottern im Unstrut-Hainich-Kreis. Auch in Kammerforst und in Treffurt sind solche Geschäfte bereits entstanden (wir berichteten).

In diesem Jahr kommen noch weitere dazu – die Landesregierung fördert nach eigenen Angaben 2022 insgesamt fünf solcher Projekte. Neben Treffurt auch in Tonndorf (Weimarer Land), Görsbach (Kreis Nordhausen), Leubingen und Haßleben (beide Kreis Sömmerda).

In Treffurt (Thüringen) können Einwohner schon bald jederzeit einkaufen gehen (Symbolbild).
In Treffurt (Thüringen) können Einwohner schon bald jederzeit einkaufen gehen (Symbolbild). Foto: Foto: picture alliance / photothek | Ute Grabowsky

Interesse an „Digitalen Dorfläden“ schwindet in Thüringen

Ursprünglich lagen 13 Förderanträge hauptsächlich von Kommunen für neue 24-Stunden-Dorfläden vor. Davon wurden nach Ministeriumsangaben fünf wieder zurückgezogen, weil entweder die notwendigen Unterlagen nicht vervollständigt werden konnten oder die Gemeinden die Umsetzung des jeweiligen Projektes dann doch nicht als realistisch ansahen. Drei Anträge seien nicht bewilligt worden, hieß es. In dem Auswahlverfahren seien unter anderem die Entfernung zur nächsten Einkaufsmöglichkeit oder Nachhaltigkeitsaspekte wie die Installation von Solaranlagen berücksichtigt worden.


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Das Interesse an der Förderung solcher digitaler Dorfläden, in denen die Kunden ihre Einkäufe scannen und mit Bankkarte zahlen, ist damit in Thüringen spürbar gesunken. Im vergangenen Jahr gingen laut dem Ministerium noch 27 Anträge ein, von denen schließlich die Errichtung von 16 Dorfläden und Verkaufsautomaten in ganz Thüringen mit Landesgeldern unterstützt wurde. Die Förderung von 24-Stunden-Dorfläden war auf Drängen der CDU-Fraktion in diesem Jahr noch einmal aufgelegt worden.

Damit du in den Läden einkaufen kannst, musst du dich vorher registrieren. Dann bekommst du eine Chip-Karte, mit der du in den Laden kommst. (dpa)

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