„In aller Freundschaft“-Arzt sagt DIESEN Satz – er trifft damit den Nerv der Zeit: „sehr viel Wahrheit“

„In aller Freundschaft“-Ärztin Dr. Lilly Phan (links) begeistert die Zuschauer.
„In aller Freundschaft“-Ärztin Dr. Lilly Phan (links) begeistert die Zuschauer.
Foto: MDR/Saxonia Media/Rudolf Wernicke (Montage: Thüringen24)

Leipzig. Was war die neue Folge von „In aller Freundschaft“ wieder spannend. Doch mit einem Satz, der in der Folge fällt, zeigt die Serie, wie viel Realität sie doch rüberbringen kann. Damit trifft „In aller Freundschaft“ den aktuellen Nerv der Zeit.

„Versägt“ heißt die „In aller Freundschaft“-Episode, die am Dienstagabend im MDR ausgestrahlt wurde. Dabei geht es um Christoph Herrmann, der sich aus Versehen seine Hand abgesägt hat. Mit der Hand in einer Kühlbox macht er sich auf dem Weg zur Klinik.

„In aller Freundschaft“: Ist Geld wichtiger als Menschenleben?

Plötzlich wird ihm schwindelig und er lässt die Box fallen. Die abgesägte Hand kullert samt Kühlpacks aus der Box. Sofort sind Dr. Lilly Phan und Dr. Martin Stein bereit und versorgen den Patienten.

Doch vor allem ein Thema beschäftigt aber die „In aller Freundschaft“-Fans. Die Serie spricht damit ein Thema an, dass auch in der realen Welt immer wieder debattiert wird: Menschenleben versus Geld.

Dr. Heilmann sagt: „Wir leben in einer Welt, in der es für alles einen Kostenplan und ein Budget gibt. Auch für das Leben eines Menschen.“ Die Wut ist in seinem Gesicht geschrieben. Er stellt klar: „Es ist nicht meine Aufgabe, auszurechnen, was ein Menschenleben wert ist.“

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Das ist „In aller Freundschaft“:

  • Läuft seit 1998 im ARD-Fernsehen
  • Erzählt die Geschichte des fiktiven Krankenhauses „Sachsenklinik“
  • Wurde 2014 mit dem Bambi ausgezeichnet
  • Bisher 23 Staffeln und über 900 Episoden ausgestrahlt
  • Drei weitere Staffeln bereits in Planung
  • Es gibt zwei weitere Ableger der Serie: „In aller Freundschaft – Die jungen Ärzte“ (2015) und „In aller Freundschaft – Die Krankenschwestern“ (2018)

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Denn er hat Ärger am Hals. Er entschied sich einem Patienten ein sehr teures, überlebenswichtiges Medikament zu verabreichen, das aber noch nicht von der Krankenkasse genehmigt wurde. Der Sachsenklinik fehlen somit 250.000 Euro. Sie ist in Vorkasse gegangen.

Das sorgt für Streit in der Belegschaft und bei den Entscheidungsträgern. Die „In aller Freundschaft“-Fans feiern die aktuelle Episode. Kommentar: „Klasse emotionale Folge heute. Alles drin. Entscheidungen hier, Entscheidungen dort! Und sehr menschlich! Hätte heute doppelt so lange laufen können mit all den Themen.“

„In aller Freundschaft“-Fans feiern das starke Thema

Viele Zuschauer stehen Dr. Heilmanns Aussage bei: „Genau: Es zeigt das unethische Dilemma in der Medizin. Leben und Gesundheit sind nur noch ein Wirtschaftsfaktor! Das dürfte so nicht sein!“

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Darauf erwidert eine Nutzerin: „Genauso ist es, leider!“. Ein weiterer Kommentar: „Hat mir gut gefallen. Es war sehr realistisch, das ein Menschenleben oft weniger gilt als der Finanzhaushalt.“

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„Das war mal wieder eine Folge mit sehr viel Wahrheit“, findet ein anderer „In aller Freundschaft“-Fan. „So ist es, wenn solche Büromenschen über das Leben eines Menschen bestimmen können. Großes Kompliment an Roland Heilmann, so kämpferisch war er schon lange nicht mehr.“ (ldi)

Die komplette Folge 924 „Versägt“ von „In aller Freundschaft“ kannst du online in der MDR-Mediathek nachschauen.