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Flughafen Leipzig: Trotz zerstörtem Mega-Frachter – Airline will weiter abheben

Flughafen Leipzig: Trotz zerstörtem Mega-Frachter – Airline will weiter abheben

Biden will Russland aus G20-Runde ausschließen

US-Präsident Joe Biden hat sich für einen Ausschluss Russlands aus der G20-Runde ausgesprochen. Falls dies nicht gelinge, müsste der Ukraine aber zumindest ein Beobachterstatus bei den Treffen gewährt werden, erklärte Biden weiter.

Leipzig. 

Traurige Nachricht für den Flughafen Leipzig: Die größte Maschine der Welt ist zerstört.

Nicht selten hob sie aus der sächsischen Landeshauptstadt ab. Jetzt zerstörten offenbar russische Truppen das Prunkstück der ukrainischen Airline Antonov bei einem Angriff.

Doch die Flotte lässt sich nicht runterziehen und will weiter den Flughafen Leipzig anfliegen.

Flughafen Leipzig trauert um zerstörten Mega-Frachter

Mit der ukrainischen Airline trauern auch viele Flugzeug-Fans aus Deutschland. Bei einem russischen Angriff auf den Kiewer Flughafen Hostomel blieben nur noch Trümmer der berühmten Antonov AN-225 zurück. (Wir berichteten.) Oftmals landete sie auch in Leipzig.

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Das ist der Flughafen Leipzig/Halle:

  • Eröffnung am 18. April 1927
  • „Flughafen Schkeuditz“ (LEJ) zählt mit rund 2,6 Millionen Passagieren zu den Top 15 der verkehrsreichsten Flughäfen Deutschlands
  • nach Frankfurt a.M. der Flughafen mit den meisten Frachtflügen in Deutschland
  • die Ziele ab Leipzig/Halle mit den meisten Passagieren: Antalya (Türkei), Frankfurt a.M., Hurghada (Ägypten), Mallorca (Spanien) und München

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Aber die ukrainische Airline lässt sich nicht runterziehen! Sie plant weiterhin von Sachsen aus abzuheben. Am Mittwoch veröffentlichten sie hierzu einen Twitter-Post: „Die Antonov-Flotte von AN-124-100-Flugzeugen wurde auf den Flughafen Leipzig/Halle verlegt und führt weiterhin Charterflüge in die ganze Welt durch, wobei humanitäre Missionen für die Menschen in der Ukraine bevorzugt werden.“

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Flughafen Leipzig: Nato verlängerte Vertrag mit ukrainischer Airline

Das bestätigte auch ein Sprecher des Flughafens auf Nachfrage der „Leipziger Volksnachrichten“ (LVZ). Denn trotz des Krieges seien Maschinen der Flotte schon mehrfach vom sächsischen Airport abgehoben. Eine Unterbrechung sei weiterhin nicht vorgesehen.

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Mehr vom Flughafen-Leipzig:

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Auch die Nato ist ein großer Kunde der ukrainischen Antonov Airlines. Wie die „LVZ“ berichtet, hatten die Mitgliedstaaten erst im November letzten Jahres den Transportvertrag mit dem ukrainischen Luftfracht-Unternehmen verlängert.

Im Rahmen der Strategic Airlift Interium Solution (SALIS) soll also auch weiterhin abgehoben werden – vielleicht sogar vom Flughafen Leipzig. (mbe)