Weimar: Mann mit E-Bike unterwegs – dann geht alles schief

Der Polizei Weimar kam ein Pedelec spanisch vor. Das E-Bike war sehr flott unterwegs. Dann begann für den Fahrer das Dilemma... (Symbolbild)
Der Polizei Weimar kam ein Pedelec spanisch vor. Das E-Bike war sehr flott unterwegs. Dann begann für den Fahrer das Dilemma... (Symbolbild)
Foto: picture alliance / dpa Themendienst | Robert Guenther

Weimar. Diese Radtour durch Weimar hatte Folgen!

Seine sonntägliche Fahrt durch Weimar Nord hat sich ein E-Bike-Fahrer ganz sicher auch anders vorgestellt.

Weimar: Verkehrskontrolle mit Folgen

Polizisten haben den 41-Jährigen am Nachmittag durch Weimar rasen sehen – das E-Bike war deutlich zu schnell. Daher stoppten die Beamten den Radler. Damit begann das Dilemma.

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A stellte sich heraus, dass der 41-Jährige sich das E-Bike von einem Freund ausgeliehen hatte. B wurde schnell klar: Hier wurde dran rumgebastelt! Das Fahrrad war so schnell wie ein Kleinkraftrad...

Das wiederum bedeutet, dass das Pedelec entsprechend versichert werden muss – und dass man, um es zu fahren, einen Führerschein braucht. Beides konnte der Weimarer nicht vorweisen, berichtet die Polizei.

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Dessen nicht genug, reagierte ein durchgeführter Drogenschnelltest positiv auf die Einnahme verbotener Substanzen. Das wiederum nervte den Mann offenbar so gewaltig, dass er den kontrollierenden Beamten auch noch eine kleinere Menge Marihuana vor die Füße warf.

Polizei Weimar leitet Verfahren ein

Die Polizei Weimar leitete entsprechende Verfahren gegen den 41-Jährigen ein und schreibt: „Hätte er geahnt, wie diese Radtour für ihn endet, wäre er sicher - egal wie weit - zu Fuß gegangen.“ (ck)