Weimar: Passanten finden Tüten in der Stadt – der Inhalt ist schrecklich

Hunderte ausgestopfte Tiere in Spanien beschlagnahmt

Hunderte ausgestopfte Tiere in Spanien beschlagnahmt

Die spanischen Behörden haben mehr als 1000 ausgestopfte Tiere beschlagnahmt, darunter viele Exemplare bedrohter oder ausgestorbener Arten. Die Sammlung wurde in einem Schuppen in der Stadt Valencia entdeckt.

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Weimar. Furchtbarer Fund in Weimar!

Zwei große Einkaufstauschen lagen an der B85 am Straßenrand. Drinnen befanden sich die Überreste von drei Ziegen, die wahrscheinlich auf grausamste Weise geschlachtet wurden. Jetzt hat sich das Veterinäramt in Weimar eingeschaltet.

Weimar: Passanten machen widerlichen Fund in der Stadt – Veterinäramt hat schrecklichen Verdacht

Immer wieder kommt es in der Stadt zu solchen illegalen Entsorgungen, berichtet die Behörde. Meist suchen die Täter dabei entlegene Orte in der Stadt und dem Umland auf und lassen ihre „Hinterlassenschaften“ einfach liegen. Normalerweise müssten diese Abfälle gegen Entgelt von einer Spezialfirma abgeholt werden.

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Das ist die Stadt Weimar:

  • älteste Aufzeichnungen über Weimar reichen bis 899 zurück
  • „Weimar“ bedeutet ursprünglich „Heiligtumsee“
  • mit rund 65.000 Einwohnern (Stand 2019) die viertgrößte Stadt Thüringens
  • bekannt für das kulturelle Erbe und die Epoche der Weimarer Klassik; Standort des Goethe- und Schillerdenkmals, des Goethe- und Schiller-Museums sowie des Bauhaus-Museums mit Werken von Walter Gropius
  • Oberbürgermeister ist Peter Kleine (parteilos)

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Geht es hier am Ende also einfach nur um Geld? Vielleicht. Der Fund in Weimar lässt aber noch auf ein ganz anderes Motiv schließen. Bei der Untersuchung der Überreste stellten die Mitarbeiter nämlich schreckliches fest: Die Tiere wurden vermutlich gänzlich ohne Betäubung geschlachtet. Bei vollem Bewusstsein wurde den Ziegen die Kehlen durchtrennt. Der Verdacht liegt nahe, dass hier gegen das Tierschutzgesetz verstoßen wurde.

Veterinärmt in Weimar bittet die Bevölkerung im Mithilfe

Auch deswegen bittet das Veterinäramt jetzt die Bevölkerung um Hilfe. Die Hoffnung: Irgendwer könnte an der Prinzenschneise etwas Verdächtiges beobachtet haben. Vielleicht kennst du ja auch Ziegenhalter in der Stadt und weißt, woher die geschlachteten Tiere stammen könnten. Bei ihrer Schlachtung waren die Ziegen etwa 18 Monate alt.

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Wenn du weiterhelfen kannst, erreichst du das Veterinäramt unter der Telefonnummer: 03643/762-851 (bp)

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