Erfurter Läden machen mit: Diese Idee soll Essen „to go“ revolutionieren

Vytal hat ein Mehrwegsystem entwickelt, das nachhaltig und kostenfrei sein soll. Zwei Erfurter Läden machen nun mit.
Vytal hat ein Mehrwegsystem entwickelt, das nachhaltig und kostenfrei sein soll. Zwei Erfurter Läden machen nun mit.
Foto: Vytal/Pressemappe

Erfurt. Still und heimlich hat sich eine Idee in Erfurt eingeschlichen, die nun nach und nach in die Realität umgesetzt werden soll. Zwei Läden in Erfurt machen es bereits vor – in der Hoffnung, dass andere mitziehen.

Dabei geht es um ein neues Mehrwegsystem, das vor allem für eines sorgen soll: Weniger Müll beim Takeaway! Doch wie genau soll das funktionieren?

Erfurt: Erste Läden mit neuer Mehrweg-Idee

„Hummus&Homies“ und „Tellys TST Erfurt“ sind schon auf der Homepage von „Vytal“ gelistet und sind somit Teil von gut 800 Läden, die bereits bei der Idee mit an Bord sind. Die Idee: Müll vermeiden. Und zwar mit nachhaltigen Behältern.

Die gibt es laut Anbieter in verschiedensten Varianten:

  • Als Schalen
  • unterteilte Menüschalen
  • Sushi-Verpackungen
  • Pizza-Verpackungen
  • in Form von Kaffeebechern aus Edelstahl

Das Prinzip: Da, wo es Essen to go gibt, kannst du das Gericht deiner Wahl in einem der Behälter bestellen.

Dann kannst du das Essen mitnehmen und den Behälter innerhalb von 14 Tagen wieder zurück zu einem der Läden bringen, die auch als Partner von „Vytal“ am Start sind. Das ganze funktioniert übrigens via App. Dort hast du dann auch eine Karte mit all den Partnern, um zu sehen, wo du die Sachen überall wieder abgeben kannst. Laut Start-Up hast du dafür 14 Tage Zeit, dann ist das Mehrwegsystem für dich kostenlos.

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Kann sich dieser Trend in Erfurt durchsetzen?

Eine Idee, die offenbar zumindest zwei Läden in Erfurt gedanklich abgeholt hat. Das Tellys schreibt auf seiner Facebookseite: „Nachhaltig sollte es werden, ein Stück weit weg von unzähligen, wenn auch kompostierbaren, Pappverpackungen. Da begann die Suche und wir wurden fündig.“

+++ Die aktuelle Corona-Lage in Erfurt und Thüringen +++

800 Annahmestellen gibt es bisher. „Vytal“ hofft, dass es zukünftig noch mehr werden. Vielleicht sogar in Erfurt. (abr)