Hund in Thüringen: Halter will mit Beagle Jagdprüfung ablegen – dann beginnt ein echter Krimi

Ein Mann wollte mit seinem Hund die Jagdprüfung ablegen. Doch plötzlich begann ein echter Krimi. (Symbolbild)
Ein Mann wollte mit seinem Hund die Jagdprüfung ablegen. Doch plötzlich begann ein echter Krimi. (Symbolbild)
Foto: imago/Shotshop

Erfurt. In Thüringen hat es einen kuriosen Fall von „Entführung“ gegeben. Opfer war dabei ein Hund!

Der Hund war in Thüringen nördlich von Apolda allein im Wald unterwegs, da er eine Jagdprüfung ablegen sollte.

Ein Hund in Thüringen wird plötzlich von seinem Halter entwendet

Doch plötzlich entdeckte der Halter (56), dass sein Beagle sich mit rasanter Geschwindigkeit fortbewegte.

Bei einer Jagdprüfung wird der Hund per GPS getrackt, damit der Jäger sehen kann, ob sein Tier sich an die ausgelegte Fährte hält.

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Der 56-Jährige rief die Polizei, da er davon ausging, dass sein Hund namens „Käthe“ gestohlen worden ist.

Halter konnte Hund via GPS tracken

Als das GPS-Signal an einem Möbelhaus in Erfurt zum Stehen kam, eilte er seinem Hund hinterher und informierte zudem die Polizei.

Als der Hundehalter den Parkplatz des Möbelhauses erreichte, war das Signal schon wieder mehrere Kilometer entfernt. Offensichtlich befuhr der „Hundeentführer“ erneut die A71, weiter in Richtung Sömmerda.

Frauen wollten Hund angeblich retten

Die Polizei konnte den Wagen schließlich stoppen und den Hund wohlbehalten dem Halter wieder übergeben.

Die beiden Insassen, zwei Frauen (22 und 36 Jahre alt) gaben an, dass sie auf dem Weg zur Abholung eines bestellten Möbelstückes nach Erfurt waren, als sie den vermeintlich herrenlosen Hund fanden.

Strafanzeige wird geschrieben

Daher nahmen sie diesen an sich, um ihn später in der Heimat (Sachsen-Anhalt) in einem Tierheim abgeben zu wollen.

Da der Anfangsverdacht einer Straftat bestand, wurde gegen die Damen ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (fb)