Erfurt: Blumenstadt soll auch nach der Buga weiterblühen – das sind die Pläne

Die Buga in Erfurt endet im Oktober, doch auch darüber hinaus soll die Stadt erblühen.
Die Buga in Erfurt endet im Oktober, doch auch darüber hinaus soll die Stadt erblühen.
Foto: IMAGO / Karina Hessland

Erfurt. Nach der Buga ist in Erfurt vor der Buga!

Denn auch nach der Bundesgartenschau soll Erfurt weiterhin erblühen. Jetzt stehen die ersten Pläne, um dem Spitznamen „Blumenstadt“ gerecht zu bleiben. Darüber berichtet der „MDR“.

Erfurt: Stadt soll weiterhin erblühen! Das sind die Pläne

Die Idee: ein internationales Gartenfestival. Das schlägt Sascha Döll, Chef des Gartenbauamts der Stadt, vor. Auf dem Gartenschau-Gelände auf dem Petersberg könnten so auch in Zukunft Gartenideen präsentiert werden, doch dabei soll es nicht bleiben.

Darüber hinaus könnten dann auch Künstler, Kreative, Architekten und Wissenschaftler diese grüne Lunge der Stadt für Veranstaltungen nutzen. Schon im Jahr 2023 könnte es erstmals soweit sein.

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Nicht alles auf dem Petersberg wird jedoch weiterhin so bunt blühen, wie es derzeit der Fall ist. Aus den Gärten der Epochen soll unter anderem eine Wiese entstehen und die beliebten Rutschen, die derzeit durch diese Gärten führen, werden dann abgebaut. Ihre Erhaltung sei zu teuer, berichtet der „MDR“.

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Erfurt: Diese Kooperation trägt jetzt Früchte

Die Inspiration für die Pläne zum Gartenfestival lieferte laut „Bild“ ein Besuch des städtischen Garten- und Friedhofsamts an der französischen Hochschule für Landschaftsgärtnerei in Versailles und des Internationalen Gartenfestivals in Chaumont (Frankreich).

Vor allem mit Versailles besteht schon jetzt eine enge Kooperation: Studierende aus Frankreich haben laut der Stadt Erfurt bereits im Oktober 2020 gemeinsam mit ihren Kommilitonen aus Erfurt Schaugärten entworfen, die am Lauentordreieck entstehen sollen. (vh)