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Erfurt: Jahrelang galt er als verschollen! Jetzt ist DIESER Bewohner wieder da

Erfurt: Jahrelang galt er als verschollen! Jetzt ist DIESER Bewohner wieder da

© picture alliance / Geisler-Fotopress | Michael Kremer/Geisler-Fotopress

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Erfurt ist die Landeshauptstadt des Freistaates Thüringen. Sie ist mit 214.000 Einwohnern die größte Stadt des Bundeslandes. Erfurt wurde im Zusammenhang mit der Errichtung des Bistums im Jahr 742 erstmals urkundlich erwähnt.

Erfurt. 

Erstaunlicher Fund in Erfurt!

Seit Jahren galt er eigentlich als verschollen – doch in Hörselberg-Hainich (Erfurt) ist ein winziger Bewohner wieder aufgetaucht und trotz seiner überschaubaren Größe gesichtet worden…

Erfurt: Seit Jahren galt er als verschollen, jetzt ist er wieder da

Alte und abgestorbene Obstbäume im Naturschutzgebiet Unstruttal weisen laut einem aktuellen Gutachten eine selbst für Fachleute erstaunliche Artenvielfalt auf. In der Untersuchung zur Holzkäfer-Fauna seien 111 Holzkäferarten aus 35 Käferfamilien in den Bäumen nachgewiesen worden, teilte die Natura2000-Station in Hörselberg-Hainich vergangene Woche mit.

Davon könnten 41 Arten als naturschutzfachlich wertvoll eingestuft werden. Neun davon befänden sich auf der Roten Liste des Freistaates Thüringen.

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Eine der Arten sei der Reitter‘s Strunksaftkäfer (Synchita separanda), der bis um die Jahrtausendwende in ganz Deutschland als verschollen galt, aber in den vergangenen Jahren auch in Thüringen wieder nachgewiesen werden konnte. Außerdem sei der Birnbaum-Prachtkäfer (Agrilus sinuatus) gefunden worden, ein sogenannter Totholz-Bewohner. Diese Art besitze einen hohen Seltenheitswert in Thüringen.

Strunksaftkäfer nicht der einzige wertvolle Fund in Erfurt

Interessant sei auch der Wiederfund des seit 1983 in Thüringen als verschollen geltenden Schwarzen Reseda-Zahnrüsslers (Melanobaris morio). Eine weitere wieder aufgefundene Art sei der Natterläufer (Polistichus connexus). Auch dieser galt bis 2018 in Thüringen als verschollen oder ausgestorben.

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Zur Stützung des Naturschutzgebietes seien absterbende Bäume noch einmal beschnitten und neue Obstgehölze gepflanzt worden. Die Förderung betrug inklusive des Gutachtens rund 102.000 Euro und wurde den Angaben zufolge sowohl von öffentlichen Stellen, als auch von privaten Flächenbesitzern finanziert. (dpa/jko)

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