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Zoo Erfurt: Kritische Stimmen werden laut! Zwei Geparde sind tot

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Im Zoo Erfurt sind schon wieder zwei Tiere gestorben. Was ist da nur los?

Erst sterben im Februar eine Nashornmutter und ihr Junges auf mysteriöse Weise (hier mehr dazu), dann eine Löwin im Juni und nun gibt es erneut zwei Sterbefälle im Zoo von Erfurt. Die kritischen Stimmen werden jetzt immer lauter.

Zoo Erfurt: Seltsames Tiersterben

Wieder sind zwei Großtiere im Erfurter Zoo ums Leben gekommen. Dieses Mal die beiden Geparden Ashanti und Sima. Die Todesursache steht bereits fest. Die beiden Tiere seien an extrem starken Flohbefall gestorben.


Das ist der Zoo Erfurt:

  • Thüringer Zoopark Erfurt, liegt im Norden Erfurts
  • größter zoologischer Garten Thüringens
  • 63 Hektar große Fläche
  • wurde 1959 eröffnet
  • dort leben 133 Tierarten und rund 1000 Tiere
  • im August 2020 wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Zoos ein Elefantenbaby geboren

Zoo in Erfurt: Krisengespräch im Rathaus

Nach dem nunmehr fünften Todesfall innerhalb eines knappen halben Jahres melden sich immer mehr kritische Stimmen zu Wort, die die Zustände im Tierpark anzweifeln.

Zoo Erfurt
Die Todesserie im Zoo Erfurt geht weiter. Jetzt sind zwei Geparden verstorben. (Archivbild) Foto: IMAGO / Karina Hessland

Deshalb trafen sich Zoo-Dezernent Matthias Bärwolff (Linke) und die zuständigen Ämter am Freitag zu einem Krisengespräch im Rathaus. Das Ergebnis der Beratung gaben sie allerdings bisher noch nicht bekannt.


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Dr. Carsten Ludwig (42), Geparden-Experte vom Zoo Münster sieht die Mitarbeiter des Zoos nicht in der Verantwortung: „Ich glaube nicht, dass die Pfleger und Tierärzte fahrlässig gehandelt haben. Denn bei bereits geschwächten Tieren kann starker Parasitenbefall durchaus tödlich sein.“

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