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Zoo Erfurt: Zwei Nashörner tot – jetzt gibt es DIESE Nachricht

Das ist Thüringens Landeshauptstadt Erfurt

Rund acht Monate ist es nun her, dass zwei Nashörner des Erfurter Zoos auf mysteriöse Weise ums Leben kamen. Mysteriös deshalb, weil die Todesursache zunächst nicht ermittelt werden konnte und Vermutung die Runde machten, es könne sich bei den plötzlichen Toden um Vergiftungen handeln.

Nachdem Tierärzte und Mitarbeiter des Zoos zunächst ausschließen konnten, dass die beiden Nashörner an einer Verschluckung starben und auch ein Zusammenhang mit den Bauarbeiten am Außengehege nicht in Frage kam, konnten die Tode nach verschiedenen Test und Untersuchungen letztendlich aufgeklärt werden (mehr dazu hier). Nun hat der Zoo in Erfurt für alle Besucher aber endlich wieder erfreuliche Nashorn-Nachrichten zu verkünden.

Zoo in Erfurt: Neue Nashörner sind „Sechser im Lotto“

Nachdem Nashorn-Mama „Marcita“ und ihr kleiner Nashorn-Bulle „Tayo“ das zeitliche segneten, blieb das frisch sanierte Nashorn-Gehege seit Februar unbewohnt.

Jetzt sollen zwei neue Nashörner in das 500.000-Euro-Gehege einziehen. Doch eine Sache trübt die Ankunft der beiden neuen Zoo-Bewohner und stellt Zoo-Kuratorin Heike Maisch zusätzlich vor eine schwierige Herausforderung.


Das ist der Zoo Erfurt:

  • Thüringer Zoopark Erfurt, liegt im Norden Erfurts
  • größter zoologischer Garten Thüringens
  • 63 Hektar große Fläche
  • wurde 1959 eröffnet
  • dort leben 133 Tierarten und rund 1000 Tiere
  • im August 2020 wurde zum ersten Mal in der Geschichte des Zoos ein Elefantenbaby geboren

Denn die beiden neuen Jung-Kühe im Alter von zweieinhalb und drei Jahren stammen aus Großbritannien.

Zoo Erfurt
Zwei neue Nashörner sollen im Oktober im Zoo in Erfurt einziehen (Symbolbild). Foto: IMAGO / Karina Hessland

Eigentlich ein Grund zur Freude. „Das ist für uns ein Sechser im Lotto. Die Konkurrenz war enorm, denn die Nachfrage nach Jungtieren ist viel größer als das Angebot. Nur alte Damen sind leicht zu kriegen,“ erklärt Maisch gegenüber „Bild“. Doch ihre britische Herkunft ist ein Problem.

DAS erschwerte die Einreise in den Zoo Erfurt

„Durch den Brexit ist der bürokratische Aufwand der Wahnsinn. Nicht jeder Hafen fertigt britische Exporte ab,“ erklärt Maisch.

Und weiter: „Jede Behörde hat andere Systeme und alle englischen Papiere müssen erst auf Gültigkeit in der EU geprüft werden“, erklärt Maisch, die aktuell noch auf die Genehmigungen für einen aufwendigen XXL-Transport in die EU warte. Für diesen benötige man nämlich entweder ein Spezialflug oder ein Frachtschiff.


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Trotz der bürokratischen Hindernisse sollen die zwei Weibchen im Oktober im Erfurter Zoo einziehen.

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In zwei bis drei Jahren soll dann auch noch ein Zuchtbulle folgen.