Jenaer Weihnachtsmarkt auf der Kippe – Stadt stellt klare Forderung an Landesregierung

Der Jenaer Weihnachtsmarkt.
Der Jenaer Weihnachtsmarkt.
Foto: IMAGO / Bild13

Jena. Weihnachtsmarkt in Jena – ja oder nein? Diese Frage stellen sich aktuell nicht nur die Jenaer, sondern auch die Stadt selbst.

Denn angesichts der angespannten Corona-Lage ist sich keiner in der Verwaltung sicher, ob man das überhaupt verantworten könne. Vor allem ein Gedanke macht der Stadt Jena zu schaffen.

Jena: Stadt stellt klare Forderung an Landesregierung

Der November schreitet voran, vielerorts laufen die Planungen für Weihnachtsmärkte. Auch Jena hat sich schon Gedanken gemacht. Doch ob die Ideen auch in die Tat umgesetzt werden, hängt laut Stadt ganz von der Landesregierung ab. Beziehungsweise davon, was diese Woche entschieden wird.

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Das ist der Jenaer Weihnachtsmarkt:

  • einer der ältesten Weihnachtsmärkte Thüringens
  • gibt verschiedenste Stände, von Handwerkskunst über Spielzeug bis hin zu unterschiedlichen kulinarischen Angeboten
  • Tradition ist das Turmblasen
  • außerdem gibt es in der Regel einen kleinen Rummel auf dem Eichplatz

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„Wenn nicht Thüringen in dieser Woche noch wirklich das Ruder herumreißt, dann sind wir noch vor Heiligabend in einer Situation, wo wir Triage sehen und wo auch die Variante mit dem Ausfliegen von Intensivpatienten nicht mehr ausreichend sein wird“, sagt Bürgermeister Chrisitan Gerlitz. Die Forderungen der Stadt sind klar: Landesweit verbindliche Regeln und kein „Flickenteppich“ mehr.

Das bereitet der Stadt am meisten Sorge

Solange sich da nichts entschieden hat, gebe es auch keine Entscheidung bezüglich des Jenaer Weihnachtsmarktes. Man brauche ein Konzept, dass mindestens dem sächsischen entspricht. Dort gilt flächendeckend 2G für Restaurants, Kneipen oder Diskotheken. Das sei ein Stand, mit dem man aus heutiger Sicht sagen könne, dass der Weihnachtsmarkt verantwortbar wäre, hieß es.

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Man wisse dann aber immer noch nicht, ob der Weihnachtsmarkt tatsächlich bis Heiligabend stattfinden könne oder ob sich die Situation verschärfe. Denn: „Wem sollen wir erklären, dass in Lobeda nicht mehr alle Patienten versorgt werden können und am Markt geht das fröhliche Feiern weiter.“ (abr/dpa)