Jena: Klinikum muss Behandlungen absagen – das steckt dahinter

Im Klinikum in Jena wurden am Donnerstag Untersuchungen und Behandlungen abgesagt. (Archivbild)
Im Klinikum in Jena wurden am Donnerstag Untersuchungen und Behandlungen abgesagt. (Archivbild)
Foto: picture alliance / ZUMAPRESS.com | Luka Dakskobler

Jena. In Jena wird gestreikt!

Wegen eines Warnstreiks am Universitätsklinikum Jena müssen sich Patienten auf Einschränkungen einstellen. Der Ausstand habe wie geplant am frühen Donnerstagmorgen begonnen und solle bis Ende der Spätschicht andauern, sagte ein Sprecher der Gewerkschaft Verdi.

Jena: Untersuchungen abgesagt – was wird aus den Notfällen?

Die Klinik hatte zuvor bereits Untersuchungs- und Behandlungstermine abgesagt. Die Versorgung von Notfällen sei jedoch gewährleistet. Möglich mache das eine Notdienstvereinbarung.

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Mehrere Gewerkschaften verhandeln seit rund vier Wochen mit der Tarifgemeinschaft deutscher Länder (TdL). Sie fordern für die Landesbeschäftigten fünf Prozent mehr Gehalt, mindestens aber 150 Euro monatlich.

Für Mitglieder im Gesundheitswesen forderte der Verdi-Bezirk in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt 300 Euro mehr im Monat. Auszubildende und Praktikanten sollen monatlich 100 Euro mehr bekommen.

Die TdL wies die Forderungen als unrealistisch zurück. Ende November soll weiterverhandelt werden. (dpa)