Jena: Nach Bomben-Sprengung – DARUM muss das Einsatzkommando schon wieder ausrücken

Erneut müssen Experten in Jena ausrücken (Symbolbild).
Erneut müssen Experten in Jena ausrücken (Symbolbild).
Foto: picture alliance/dpa | Swen Pförtner

Jena. Am vergangenen Mittwoch (8. Juni) stieß ein Angler in der Saale in Jena auf einen ungewöhnlichen Gegenstand.

Der sorgte für ein Großaufgebot der Feuerwehr Jena und Sprengmeister der Kampfmittelbeseitigung Thüringen. Denn der Angler hatte eine Weltkriegsbombe gefunden. Nun, knapp eine Woche später, muss die Feuerwehr wegen dieses Falls erneut ausrücken.

Jena: Gasblasen sorgen für einen weiteren Einsatz der Feuerwehr

Grund für den erneuten Einsatz der Feuerwehr sind beunruhigende Beobachtungen an der Stelle, an der am Mittwoch eine Phosphorbombe aus dem zweiten Weltkrieg gesprengt werden musste. Die Detonation war im gesamten Stadtgebiet zu hören.

Ein Angler hatte zuvor einen seltsamen Gegenstand in der Saale entdeckt, aus der eine milchige Flüssigkeit austrat. Eine nahegelegene Schule und ein Restaurant wurden umgehen evakuiert (mehr dazu hier).

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Munition gefunden? So verhältst du dich richtig:

  • Wichtig: Alle Kampfmittel, die du findest, sind potentiell lebensgefährlich
  • die Polizei betont: Je länger Kampfmittel in der Erde liegen, desto gefährlicher werden sie
  • Größe und Form sagen nichts über die Gefahr aus
  • Wenn du ein Kampfmittel findest, solltest du es nicht anfassen und an Ort und Stelle belassen; außerdem musst du unmittelbar die Polizei oder nächste Ordnungsstelle benachrichtigen
  • den Fundort solltest du verlassen

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Nun wurden an der Stelle erneut seltsame Beobachtungen gemacht. Gasblasen scheinen aus dem Wasser heraufzusteigen.

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Jena: Spezialfirma gibt Entwarnung

Um die beunruhigenden Blasen zu untersuchen, wurde die Spezialfirma Tauber herbeigerufen.

Seitens der Spezialisten konnte dann aber eine Gefährdung ausgeschlossen werden. Es handelt sich um nachträgliche Ausgasungen aus dem Boden.

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Aktuell sondiert die Feuerwehr zusammen mit den Mitarbeitern der Firma den Uferbereich.

Zur Absicherung an dem Einsatzort in Jena ist außerdem die Polizei im Einsatz. (kl)