„In aller Freundschaft“-Schauspieler gehen an ihre Grenzen – „Ich war skeptisch“

„In aller Freundschaft“-Star Thomas Rühmann war skeptisch, als er von den Plänen der Weihnachtsfolge hörte.
„In aller Freundschaft“-Star Thomas Rühmann war skeptisch, als er von den Plänen der Weihnachtsfolge hörte.
Foto: imago images / Chromorange

Gänsehaut bei „In aller Freundschaft“ (ARD)!

Der Titel der neuesten Episode sagt schon alles: „Nun singet und seid froh“. Und gesungen haben die Schauspieler in der heiß erwarteten Weihnachtsfolge von „In aller Freundschaft“ wirklich – doch waren sie am Ende auch wirklich „froh“ mit ihrer Performance?

„In aller Freundschaft“: Diese Folge verlangt den Schauspielern alles ab

Schließlich durften nicht nur Patient Tristan Vogt, Pianist und seine Begleitung Liane Rosen, Sopranistin, zeigen, was ihnen ihnen steckt – auch die Schauspieler haben ihre Stimmlippen fleißig zum erzittern gebracht.

Deswegen hat das ARD-Magazin „brisant“ vor der Ausstrahlung der Folge genauer bei den Schauspielern nachgehorcht. Heraus kam: Vor allem Thomas Rühmann, der in der Serie den Roland Heilmann spielt, äußerte sich zunächst wenig glücklich mit der Idee dieser speziellen Weihnachtsfolge. „Ich war ein bisschen skeptisch, ob das alles funktioniert“, sagt er in die Kamera.

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Das ist „In aller Freundschaft“:

  • Läuft seit 1998 im ARD-Fernsehen
  • Erzählt die Geschichte des fiktiven Krankenhauses „Sachsenklinik“
  • Wurde 2014 mit dem Bambi ausgezeichnet
  • Bisher 23 Staffeln und über 900 Episoden ausgestrahlt
  • Drei weitere Staffeln bereits in Planung
  • Es gibt zwei weitere Ableger der Serie: „In aller Freundschaft“ - Die jungen Ärzte (2015) und „In aller Freundschaft“ - Die Krankenschwestern (2018)

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Überzeugt habe ihn ein Probevideo, dass die Macher vorab produziert haben: Zu sehen sind Setmitarbeiter, die eine Gesangsszene vorspielen – inklusive Namensschilder auf dem Bauch, welcher „In aller Freundschaft“-Star am Ende ihren Part einnehmen würde.

Klingt kompliziert? Wirkte aber offenbar überzeugend auf Rühmann. „Und dann habe die das so super gemacht, dass man eine Vorstellung bekommen hat, wie das funktionieren kann. Es hatte so eine gewisse Ironie", sagt der anschließend überzeugte Schauspieler.

Auch dieser „IaF“-Schauspieler darf singen

Gut lief es mit dem Singen anscheinend auch für Dr. Philip Brentano (Thomas Koch). Der sollte ursprünglich gar nicht zum Zug kommen, aber mit seinem Gesang konnte er die Produzenten am Ende doch noch überzeugen, ihn beim Weihnachtsbaumschmücken ein kleines Lied trällern zu lassen.

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„Philipp Brentano ist der einzige, der noch an Weihnachten glaubt. Für ihn ist es das Größte, er schmückt den Baum... Alle sind aus dem Haus und er macht sich einen richtig schönen Tag“, erinnert sich Koch.

Nicht nur er feiert in bester Weihnachtsstimmung, sondern auch die Fans: „Super Weihnachtsfolge mit tollem Gesang“, sind sie sich auf der Facebook-Seite der Serie einig. (vh)