Hund in Thüringen: Hündin entgeht nur knapp dem Tod – Tierheim hat nun einen großen Wunsch

Geraldine entging nur knapp dem Tod. Jetzt sucht die Tierheimat Thüringen ein neues Zuhause für sie.
Geraldine entging nur knapp dem Tod. Jetzt sucht die Tierheimat Thüringen ein neues Zuhause für sie.
Foto: Tierheimat Thüringen

Für die Hündin „Geraldine“ kam Hilfe in letzter Sekunde. Tierschützer hatten den jungen Hund von der Straße gerettet. Bevor Geraldine jedoch nach Thüringen kommen konnte, war es ein langer, steiniger Weg. Die Tierheimat Thüringen hat nun einen großen Wunsch.

Hund in Thüringen mit trauriger Geschichte

„Geraldine ist unser kleines Sorgenkind“, berichtet die Tierheimat. Sie wurde als Welpe im Juni 2020 in Rumänien gefunden. „Alle waren sehr geschockt über den Zustand. Geraldine war eher tot als lebendig“.

Tierschützer versuchten alles, um der kleinen Hündin zu helfen. Sie sei unterkühlt gewesen und von Maden zerfressen gewesen. Un sie bestand nur noch aus Haut und Knochen, schildert das Tierheim. „Schnell wurde auch festgestellt, dass sie zwei Löcher im Gehirn hat. Ihr Schädel ist auch krumm zusammengewachsen“.

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Lange stand nicht fest, ob Geraldine sich überhaupt von ihrem Zustand erholen wird, und ob sie ein schmerzfreies Leben haben wird – oder ob es besser wäre, sie würdevoll zu erlösen.

„Sorgenkind“ der Tierheimat Thüringen

Doch Geraldine wollte leben! Drei Monate musste sie in einer Tierarztpraxis bleiben, danach zog sie in einen Shelter. Kurz vor Weihnachten dann die großartige Nachricht: Geraldine durfte in eine Pflegestelle der Tierheimat Thüringen ziehen. Und es gefällt ihr richtig gut!

„Sie läuft gern und artig Gassi, ist verträglich und spielt mit allen Hunden, die sie kennenlernt. Sie fordert Streicheleinheiten ein“, berichtet die Tierheimat. Wie jeder junge Hund habe auch Geraldine ein paar „Flausen im Kopf“. „Momentan zwickt sie auch gern mal, an dem Verhalten wird noch gearbeitet. Sie ist noch nicht stubenrein.“

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Tierheim hat wichtiges Anliegen

Inwieweit Geraldines Verhalten auf ihre gesundheitliche Vorgeschichte zurückzuführen ist, könne zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht hundertprozentig gesagt werden. „Sie nimmt keine Medikamente und braucht momentan keine besondere tierärztliche Behandlung“, so das Tierheim.

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Doch eine Sache sei der Tierheimat besonders wichtig. „Geraldine wird nie ein ganz normaler Hund sein. Sie wird immer mehr Aufmerksamkeit brauchen, mehr Geduld fordern und Fortschritte langsamer erzielen“, stellt das Tierheim ganz deutlich klar. „Bitte überlegt, ob ihr einem so speziellen Hund gerecht werden könnt, bevor ihr eine Anfrage sendet. Bitte versucht sie nicht nur aus Mitleid zu adoptieren“. (fno)