Thüringen: Irre Unfall-Serie auf A4 und A71 – Polizei hat einen Verdacht

Auf der A4 und der A71 in Thüringen kam es in der Nacht zu Montag zu zahlreichen Unfällen. (Symbolbild)
Auf der A4 und der A71 in Thüringen kam es in der Nacht zu Montag zu zahlreichen Unfällen. (Symbolbild)
Foto: imago images/lausitznews.de

Der Autobahnpolizei in Thüringen ist in der Nacht zum Montag nicht langweilig geworden. Auf der A4 und der A71 ereigneten sich gleich mehrere Unfälle.

Insgesamt fünf Mal krachte es in Thüringen auf den Autobahnen A4 und A71. Laut Polizei Thüringen waren die betroffenen Fahrer jeweils zu schnell auf den glatten Autobahnen unterwegs.

Thüringen: Fünf Unfälle auf A4 und A71 – das ist der Grund

Gegen 22.45 Uhr kam ein BMW auf der A4 Richtung Dresden von der Fahrbahn ab, der Fahrer blieb unverletzt. Gegen 23 Uhr geriet ein Mercedes auf der A71 Richtung Schweinfurt ins Schleudern und krachte gegen die Leitplanken – der Unfall blieb ohne gesundheitliche Folgen für den Fahrer.

Zur gleichen Zeit verlor ein Fahrer auf der A4 Richtung Frankfurt zwischen Erfurt-Ost und Erfurt-West die Kontrolle, kollidierte mit der Betonleitwand und kam quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Ein weiteres Auto konnte nicht mehr rechtzeitig stoppen und stieß mit dem andern Fahrzeug zusammen. „Der Fahrer des auffahrenden Pkw wurde durch den Zusammenstoß verletzt“, heißt es in der Polizei-Meldung.

Ohne Folgen blieb rund 20 Minuten später ein Unfall eines Toyotas, der ebenfalls ins Schleudern geriet und im Straßengraben landete.

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Um 2.15 Uhr morgens musste die Polizei erneut ausrücken. Zwischen den Anschlussstellen Bucha und Magdala auf der A4 geriet ein Ford-Fahrer ins Schlingern und kollidierte in der Folge mit einem weiteren Fahrzeug. Rund eine Stunde blieb die A4 gesperrt, verletzt wurde dabei niemand.

Als Grund für die irre Unfall-Serie vermutet die Polizei in allen Fällen „nicht angepasste Geschwindigkeit bei Glätte“.

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Thüringen: Wetterdienst warnt vor Glätte

Der Wetterdienst hatte zuvor eine amtliche Wetterwarnung herausgegeben. Oberhalb von 400 Metern musste mit Glätte durch verbreitet überfrierende Nässe sowie geringfügigen Schneefall gerechnet werden. Die Warnung galt auch noch am Montagmorgen.

Auch in den kommenden Tagen muss bei niedrigen Temperaturen vor allem in der Nacht mit Glätte auf den Straßen in Thüringen gerechnet werden.

Bereits in der Nacht zu Sonntag hatte es auf der A4 einen dramatischen Unfall mit Todesfolge gegeben. Hier mehr dazu >>> (fs)