Gera: Mädchen (†4) stirbt nacht Drift-Versuch – jetzt schaltet sich das Gericht ein

Das Gericht in Gera beschäftigt sich nun mit dem tragischen Tod eines vierjährigen Mädchens.
Das Gericht in Gera beschäftigt sich nun mit dem tragischen Tod eines vierjährigen Mädchens.
Foto: dpa/Bodo Schackow

Gera. Dieser Vorfall in Gera hat bundesweit Bestürzung ausgelöst!

Ein vierjähriges Mädchen ist Anfang des Jahres bei einem Rodelausflug mit seinen Eltern in Gera gestorben. Das Kind wurde zwischen zwei Autos eingeklemmt. Einige Monate später beschäftigt sich nun das Amtsgericht Gera mit dem traurigen Fall.

Gera: Mädchen stirbt bei Drift-Versuch

Anfang Januar kam es zu dem furchtbaren Unglück. Das Kind war gemeinsam mit seinen Eltern und Bekannten zum Rodeln auf einem Feld unweit der Straße Am Prehlis im Ortsteil Langenberg unterwegs.

Ein Mann soll auf der Schneefläche beim Driften die Kontrolle über den Wagen verloren haben und gegen einen Transporter geknallt sein. Das Mädchen, das zu dem Zeitpunkt auf einem Schlitten saß, soll zwischen zwei Autos eingeklemmt worden sein. Es starb an schwersten Verletzungen.

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Staatsanwaltschaft erhebt Anklage

Wie der „MDR“ berichtet, landet der Fall nun vor dem Amtsgericht Gera. Die Staatsanwaltschaft habe Anklage gegen einen beteiligten Fahrer erhoben. Der Vorwurf: fahrlässige Tötung. Angeklagt ist ein 26-Jähriger. Er soll den Tod des Mädchens durch Driften verschuldet haben. (dpa/red)