Bad Salzungen/Meiningen: Männer im Transporter sprechen angeblich Kinder an – DAS steckt tatsächlich dahinter

In Bad Salzungen und Meinungen versetzten die Insassen eines Transporters die Menschen in Angst. Dabei hatten sie gar keinen Grund dazu. (Symbolbild)
In Bad Salzungen und Meinungen versetzten die Insassen eines Transporters die Menschen in Angst. Dabei hatten sie gar keinen Grund dazu. (Symbolbild)
Foto: imago images

Bad Salzungen/Meiningen. Entwarnung in Bad Salzungen und Meiningen!

Über diese Gerüchte in den Sozialen Medien hat sich die Polizei in Thüringen sehr geärgert. Durch die Verbreitung der Falschinformation hätten mehrere Menschen in Fambach, Meiningen und Schwallungen verunsichert bei der Polizei angerufen. Sie appelliert daran, sich immer sofort bei den Beamten zu melden.

Bad Salzungen/Meiningen: Menschen sehen verdächtigen Transporter und drehen durch

Aber von vorn. Worum ging es bei der Aufregung? Das Gerücht, dass unbekannte Männer in einem Transporter Kinder ansprachen, machte schnell die Runde. Diese sollen angeblich mit einem Transporter mit Musik durch die Straßen gefahren sein und seien auf Kinder zugegangen.

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Richtig ist aber: Ja, es gab Transporter, die Musik abgespielt haben. Doch dabei handelte es sich lediglich um Schrottsammler, wie die Polizei mitteilte. Die Beamten fuhren raus, um sich selbst ein Bild von der Lage zu machen. Sie kontrollierten die Insassen des Sprinters, die sicherlich verdutzt dreingeschaut haben.

Und die eigentlich bekannte Musik kündigt an, dass der Schrottsammler durch deine Straße fährt. Wenn der Eiswagen vorbeikommt, verfallen die Menschen ja auch nicht gleich in Panik.

Die Polizei kritisiert: „Durch die Kommentare unter den entsprechenden Posts kam es zu noch mehr Aufruhr.“ Natürlich ist es wichtig, wenn ungewöhnliche oder gefährliche Dinge passieren, sich auch bei der Polizei zu melden und wachsam zu sein.

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Deshalb rät die Polizei beim Umgang mit nicht bestätigten Informationen:

  • Bevölkerung sensibilisieren
  • Augen offen halten
  • verdächtige Hinweise sofort der Polizei melden (Wo ist das Fahrzeug? Wie lautet das Kennzeichen? Wie sehen die Personen aus?)

Im Zweifel also immer einmal zu viel die 110 rufen. (js)