Thüringen: Nach drei Monaten Ukraine-Krieg – SO viel Geld fließt in Flüchtlings-Hilfe

Selenskyj: Russische Soldaten verwandeln Donbass in "Hölle"

Selenskyj: Russische Soldaten verwandeln Donbass in "Hölle"

Mit massiven Angriffen haben die russischen Truppen den Osten der Ukraine nach den Worten von Präsident Wolodymyr Selenskyj in "die Hölle" verwandelt. "Das ist keine Übertreibung", sagte Selenskyj in einer Videobotschaft.

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Ganze drei Monate herrscht in der Ukraine jetzt schon Krieg. Immer mehr Menschen waren und sind deshalb gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Auch in Thüringen sind mittlerweile über 17.000 Ukrainer angekommen.

Thüringen nimmt dafür auch ordentlich Geld in die Hand. Wie viel in die Flüchtlings-Hilfe fließt, erfährst du hier.

Thüringen: SO viel Geld fließt in Flüchtlings-Hilfe

17.700 Flüchtlinge sind im Freistaat mittlerweile aufgenommen worden, wie die „Ostthüringer Zeitung“ (OTZ) schreibt. Eigentlich hätten es nach derzeitigem Stand aber mehr sein müssen: 5.000 weitere Menschen laut Verteilungsschlüssel.

Bisher hat das Land in diesem Zusammenhang 28,7 Millionen Euro in die Flüchtlings-Hilfe investiert. Zu Kriegsbeginn vor drei Monaten sagte Migrationsminister Dirk Adams (Grüne) voraus, dass sich die Kosten insgesamt auf 70 Millionen Euro belaufen würden.

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Erfurt, Jena und Gera in Thüringen Ziel der Geflüchteten

Doch wie kommt es, dass Thüringen in der Aufnahme hinterherhinkt? Eine Möglichkeit sei, dass Geflüchtete aus der Ukraine eher Zuflucht in größeren Städten Deutschlands suchen würden, laut „OTZ“. Im Freistaats seien besonders Erfurt, Jena und Gera Ziele der Ukrainer. Bei den Landkreisen fällt nur der Wartburgkreis auf.

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Eigentlich sollte in Hermsdorf ein Erst-Aufnahmeheim entstehen. Allerdings ist das noch immer nicht fertig. Was die Gründe dafür sind und welche Zahl in Thüringen noch steigt, erfährst du bei der „OTZ“. (jko)