Eisenach: Sorge um Stadtikone! Wie geht es mit diesem historischen Gebäude weiter?

Thüringen: So schön ist das Bundesland

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Eisenach. Die Bausubstanz ist marode, das Dach schon teilweise eingefallen: Um die Zukunft des in die Jahre gekommenen Fürstenhofs in Eisenach scheint es schlecht zu stehen.

Der Eigentümer will das Gebäude eigentlich abreißen lassen. Doch die Genehmigung steht noch aus. Deswegen tobt zwischen ihm und der Stadt Eisenach seit einiger Zeit ein heftiger Streit. Kann die Stadtikone noch gerettet werden?

Eisenach: Wie geht es mit dem Fürstenhof weiter?

„Ich lasse nicht zu, dass der Fürstenhof weiter verfällt. Viele Eisenacherinnen und Eisenacher verbinden ganz wesentliche Erinnerungen mit dem Fürstenhof. Er gehört zur Identität der Stadt“, betonte Oberbürgermeisterin Katja Wolf bei einem Pressegespräch. Dabei scheinen der Stadtverwaltung in vielerlei Hinsicht die Hände gebunden.

Das Verwaltungsgericht in Meiningen hatte die Stadt letztes Jahr zu verurteilt, die Abriss-Genehmigung auszustellen. Eine Berufung ließ das Gericht nicht zu. Genau dagegen (also die Tatsache, dass die Berufung nicht zugelassen wurde) versucht die Verwaltung jetzt beim nächsthöheren Gericht (dem Oberverwaltungsgericht in Weimar) vorzugehen. Ausgang noch ungewiss.

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Kann zumindest die Fassade des Fürstenhofs in Eisenach gerettet werden?

Vielleicht findet sich aber auch eine ganz andere Lösung – eine Art Kompromiss, wenn man so möchte. Im Raum steht auch die Möglichkeit, das Gebäude abreißen und zumindest mit der originalen Fassade wieder aufbauen zu lassen. So würde zumindest die ikonische Kulisse des Gebäudes gewahrt.

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„Wir kämpfen um jeden Stein. Nichtsdestotrotz sind wir auch weiterhin gegenüber dem Eigentümer des Areals Fürstenhofs gesprächsbereit“, so Oberbürgermeisterin Katja Wolf.

Wie auch immer der Streit weitergehen mag: Die Zeit tickt jedenfalls für den historischen Fürstenhof in Eisenach. (bp)