Veröffentlicht inThüringen

Affenwald Straußberg: Anwohner finden „Skippy“ nach tagelanger Flucht im Vorgarten – dann fällt ein Schuss

Affenwald Straußberg: Anwohner finden „Skippy“ nach tagelanger Flucht im Vorgarten – dann fällt ein Schuss

© Silvio Dietzel

Die schönsten Zoos und Tierparks in Thüringen

Lust mit wilden Tieren auf Tuchfühlung zu gehen? Wir stellen die schönsten Zoos und Tierparks in Thüringen vor.

Straußberg. 

Tagelang war Känguru Skippy aus dem Affenwald Straußberg verschwunden.

Immer wieder konnten Anwohner das Tier in der Nachbarschaft des Affenwaldes in Straußberg sichten. Doch jetzt ist Skippy endlich wieder Zuhause! Dabei war die Rettungsaktion aber gar nicht so einfach – sogar ein Betäubungsgewehr kam zum Einsatz.

Affenwald Straußberg: Känguru sitzt in Vorgarten

Weil ein vertrockneter Baum auf den Zaun des Geheges gekracht war, konnte Silvio Dietzels Känguru Skippy aus dem Affenwald ausbüxen. Doch jetzt gibt’s Grund zum Aufatmen für den Tierpark-Chef: Sein Benett-Känguru ist wieder da. Wie er Thüringen24 erzählt, klingelte am Montagvormittag sein Telefon. Skippy sitzt in einem Vorgarten in Wernrode – völlig erschöpft zwischen zwei Rhododendren Büschen.

Silvio Dietzel machte sich also auf den Weg nach Wernrode, um das Tier einzufangen und nach Hause zu bringen. „Schnell wurde das Betäubungsmittel aufgezogen und Skippy mit einem gezielten Schuss ins ‚Takatukaland‘ geschickt“, erzählt er Thüringen24 weiter.

Narkose wirkt bei ausgebüxtem Känguru aus dem Affenwald Straußberg nicht

Doch die Narkose wirkte nicht richtig – Skippy war so aufgeregt, dass ganz viel Adrenalin durch den Känguru-Körper strömte. „Also legten wir Hand an. Unter Mithilfe der Anwohner fixierten wir Skippy“, so Dietzel weiter.

————————————-

Mehr Themen:

————————————-

Der Affenwald-Chef trug den Ausreißer schließlich persönlich zum Auto und kletterte mit Skippy in den Kofferraum. Das Känguru ist jetzt endlich wieder in seinem Gehege, nachdem es nochmal gründlich durchgecheckt wurde. (jko)