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Thüringen: Nächster Betrieb in der Schieflage! Was passiert jetzt mit den Mitarbeitern?

Thüringen: So schön ist das Bundesland

Die schlechten Nachrichten reißen nicht ab: In Thüringen steht das nächste Traditions-Unternehmen kurz vor dem Aus: Mitarbeiter mussten bereits gehen.

Das Unternehmen musste sogar Insolvenz anmelden. Nun stellt sich die Frage: Wie geht es für die Mitarbeiter in Thüringen weiter?

Thüringen: Fast 50 Mitarbeiter verlieren ihre Jobs

Das Textilunternehmen „Peterseim“ in Mühlhausen bangt seit Anfang des Jahres um seine Existenz, wie die „Thüringer Allgemeine“ schreibt. Chef Anton Schumann bestätigte gegenüber dem Blatt, dass bereits 47 Mitarbeiter entlassen werden mussten. Um das Unternehmen steht es schlecht, es musste sogar schon Insolvenz anmelden. Schumann selbst bekomme auch schon kein Geld mehr und der Insolvenzverwalter habe ihn entlassen.

„Bis zu dem Zeitpunkt der Kündigungen haben wir alles getan, um das Unternehmen zu retten“, so Schumann. Auch an der Auftragslage habe es dabei nicht gelegen – dafür aber an fehlenden Materialien. Dadurch konnte zwei Wochen lang nicht produziert werden, die Mitarbeiter konnten nicht mehr gehalten werden.

Thüringen
Das Thüringer Unternehmen „Peterseim“ musste Insolvenz anmelden. Selbst Frank-Walter Steinmeier besuchte das Unternehmen 2017. (Archivbild) Foto: picture alliance / Martin Schutt/dpa-Zentralbild/dpa | Martin Schutt

Wie geht es für die Mitarbeiter in Thüringen weiter?

Denn Unternehmens-Boss Schumann möchte seine Mitarbeiter eigentlich unbedingt behalten und so viele Arbeitsplätze wie möglich sichern, wie die „Thüringer Allgemeine“ schreibt. Außerdem ist der Plan, dass er die Textil-Fabrik vom Insolvenzverwalter zurückkauft. Ein Investor soll dabei helfen.


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Von wem diese Entscheidung jetzt abhängt, wie viel Geld Anton Schumann braucht und wer noch an der „Peterseim“-Rettung beteiligt ist, erfährst du bei der „Thüringer Allgemeinen“.

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