Weimar: Mann ruft Polizei nach vermeintlichem Raubüberfall – er hat einen ganz anderen Plan

Ein Mann hat in Weimar einen Raubüberfall vorgetäuscht. Eigentlich verfolgte einen ganz anderen Plan. (Symbolbild)
Ein Mann hat in Weimar einen Raubüberfall vorgetäuscht. Eigentlich verfolgte einen ganz anderen Plan. (Symbolbild)
Foto: imago/Alexander Pohl

Weimar. Polizeieinsatz am Bahnhof in Weimar!

Ein Mann (50) hat die Polizei Weimar nach einem vermeintlichen Raubüberfall angerufen. Doch der 50-Jährige hatte einen ganz anderen Plan.

Weimar: Mann täuscht Raubüberfall vor

Der Notruf ging am Freitagabend bei der Polizei Weimar ein. Der 50-Jährige gab an, dass er am Weimarer Hauptbahnhof überfallen wurde. Dabei soll er von einer unbekannten Person zu Boden gestoßen und ausgeraubt worden sein.

Als die Beamten jedoch am Hauptbahnhof ankamen, bot sich ihnen ein etwas anderes Bild. Der 50-Jährige lag schlafend auf dem Boden. Die Polizei weckte ihn. Danach stellte sie fest, dass alle Gegenstände, die dem Mann angeblich gestohlen wurden, noch da waren.

------------------------

Mehr aus Weimar:

--------------------------

Darum rief er wirklich die Polizei

Wie sich herausstellte, wollte der 50-Jährige nach Polizeiangaben nur wieder zurück ins Klinikum. Dort war er bereits am Vormittag stationär aufgenommen worden.

Ein Rettungswagen brachte den 50-Jährigen dann tatsächlich ins Krankenhaus. Ein freiwilliger Atemalkoholtest ergab einen Wert von 2,6 Promille. Der Mann muss sich nun wegen Vortäuschens einer Straftat verantworten. (abr)