Erfurt: Elterntaxis verstopfen die Straßen – Stadt hat jetzt diesen Appell

Die Stadt Erfurt hat einen wichtigen Appell für Eltern, die ihre Kinder täglich zur Schule fahren. (Symbolbild)
Die Stadt Erfurt hat einen wichtigen Appell für Eltern, die ihre Kinder täglich zur Schule fahren. (Symbolbild)
Foto: IMAGO / Panthermedia

Erfurt. Am Montag geht in Erfurt wieder der Ernst des Lebens los – wie viele es zu sagen pflegen. Die Sommerferien sind vorbei und das neue Schuljahr beginnt. Das heißt aber auch: Die Elterntaxis sind wieder unterwegs.

Und die Sorgen für viel Ärger. Deswegen hat die Stadt Erfurt einen wichtigen Apell an alle Eltern. Das Umfeld von Schulen und Kindergärten ist laut Stadt sicher. Trotzdem bringen viele ihre Kinder mit dem Auto dorthin.

Erfurt: So fördern Eltern ihre Kinder

„Damit provozieren sie nicht selten Staus und Verkehrschaos vor den Schultoren. Riskante Wendemanöver und schlecht einsehbare Straßenübergänge durch regelwidriges Anhalten machen den Verkehr für andere Schulkinder zu einem unkalkulierbaren Risiko“, so die Stadt Erfurt.

Um die Eltern zum Umdenken anzuregen, hat die Verwaltung deswegen eine Liste der Vorteile zusammengestellt:

  • Besser lernen: Kinder, die zur Schule laufen oder mit dem Fahrrad fahren, sind im Unterricht deutlich konzentrierter.
  • Bewegung tut gut: Bewegungsmangel ist laut Weltgesundheitsorganisation einer der Hauptgründe für Krankheiten. Kinder, die zu viel Zeit im Sitzen verbringen, entwickeln zudem nur unzureichende motorische Fähigkeiten. Sie stolpern schneller und stürzen öfter.
  • Selbstständigkeit fördern: Kinder, die zur Schule laufen, sind selbstständiger und reifen schneller zu mündigen Verkehrsteilnehmern heran. Sich nach der Schule noch zu unterhalten und Zeit zu verbringen, stärkt außerdem das Sozialverhalten.

Die Stadt Erfurt wirbt damit auch auf den Schulwegen. Aber auch alle Verkehrsteilnehmer sind gefordert. So sollen sich die Autofahrer an Verbote und Richtlinien halten.

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Das betrifft vor allem Halteverbote, 30er-Zonen und rote Ampeln. Auch darf vor und nach einem Zebrastreifen nicht gehalten werden.

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„Schlussendlich kann und muss jeder einzelne Verkehrsteilnehmer durch sein eigenes Verhalten einen wichtigen Beitrag für sichere Schulwege leisten“, so die Stadt Erfurt. (ldi)